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Themen - wolfmozart

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1
Wo Enzian und Freiheit ist / Hexe
« am: Januar 16, 2021, 18:05:15 »
Du schämst Dich für Dein Hexen-Sein
Und spielst das liebe Engelein
Doch was Du dabei vergißt:
Daß Du ganz Hexe bist

2
Wo Enzian und Freiheit ist / Von Menschen
« am: Dezember 24, 2020, 17:55:01 »
Der Mensch will Glück
Und muss doch so viel leiden

Der Mensch ist Egoist
Und tritt seinen Zwilling, den nächsten Nachbarn, unter den Tisch

Der Mensch strebt nach Heiligkeit
Und entpuppt sich als entsetzlich abgründig

Im Menschen tobt der Wille
Sein ewiger Dämon

Die Menschen sind
Verrückt geworden!

-Will ich ein Mensch noch sein?

3
Zwischen Rosen und Romantik / An eine Frau
« am: Dezember 06, 2020, 20:11:45 »
Du blickst mich an und siehst mich nicht
Siehst nur die arme Kreatur
Du blickst mir mitten ins Gesicht -
Sag, woher kennen wir uns nur?

Dein Mund ist voll Barmherzigkeit
Anmutig lächelt er mich an
Er weiß um meine Schüchternheit
Und hilft daher, so gut er kann

Dein Leib ist nur für mich gemacht
Harrt aus seit langer Ewigkeit
Nun steht er da in seiner Pracht
Und ruft nach meiner Zärtlichkeit

Oh, Du mein wundervoller Schwan
Ists Traum, was ich nun sehe?
Schon hast Du einen Schritt getan
Und kommst in meine Nähe

Weich spür ich Dich auf meinem Schoß
Noch immer lächelst Du mich an
Mein Blut wallt auf, was ist das bloß
Wogegen ich nicht kämpfen kann?

Sanft beugst Du Dich zu mir heran
Umschlingen Arme mein Genick
Da fass ich Deinen Körper an
und stumm versinken wir im Glück
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4
Wo Enzian und Freiheit ist / Das schmerzende Mädchen
« am: Oktober 16, 2020, 19:53:09 »
Schmerz an Deiner Seele nagt
Manchmal bist Du recht verzagt
Doch kein Wesen Deines fragt
Was Dein schweres Herz so plagt

Oft sitzt Du bei Menschen fröhlich
Sie sind glücklich, sie sind selich
Doch kein Wesen fragt Dich ehrlich
Warum ist Dein Weg so schwerlich -

Und für einen Augenblick
Hast auch Du ein schönes Glück
Freust Dich ehrlich, lachst ein Stück
Doch dann kommt der Ernst zurück

Wenn die Menschheit Freude frisst
Sich vor Glücksein ganz vergisst:
Bleibe Du nur, was Du bist
Da es ganz Dein Wesen ist.

5
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Hell und Dunkel
« am: Oktober 04, 2020, 16:52:02 »
Sie munkeln, sie munkeln
Er lebt nur im Licht
Im Dunkeln, im Dunkeln
Die Seele ihm bricht

Ihr habt ja so recht
Ich brauche das Licht
Im Dunkeln gehts mir schlecht
Im Hellen aber nicht

6
Im Gras wispert Hoffnung / Unendliches Licht
« am: September 01, 2020, 15:11:58 »
Endlich, endlich
Endlich, endlich, endlich
Unendlich, unendlich
Unendlich, unendlich, unendlich
Endlich unendliches Licht!
Überall immerall Licht
Von heut bis in alle Zeit
Die Welt ist jetzt nur mehr Licht
Kein Wille und Weg zurück
Und jegliches findet sich ein.

7
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Die Göttin
« am: Juli 26, 2020, 16:37:44 »
Hoch vom Süden kommt sie her
Und ihr Haar, es rötet sehr
Wie ihr ganzes Wesen rot klingt
Und ihr Klang in meine Not sinkt

Lendenschurz, perfekte Zahlen
Ihren tollen Körper malen
Antlitz, großzügig und weit
Und die Augensterne breit

Und ihr Herz ist groß und offen
Und das macht mich sehr betroffen
Und ihr Kopf ist klug und recht
Und sie sieht mein Wesen echt

Ja, Du wünscht Dir meine Nähe
Was ich nimmermehr verstehe
Doch Du bist die Göttin eben
Gibst auch mir das wahre Leben

8
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Der ganz Besondere
« am: Juli 01, 2020, 16:09:00 »
Du sagst, Du bist fast schon ein Mini-Gott.
Du sagst, Du bist exklusiv originell und etwas
ganz Besonderes.
Du sagst, Du hast ganz besondere Schwächen und
ganz besondere Stärken.
Ein großer Mensch. Welche Abgründe! Welche Höhen!
Ecce Homo!

Ich sage: Tausend Generationen vor Dir gab es
und tausend Generationen nach Dir gibt es
originelle, ganz besondere, große Menschen ohne
Zahl.
Und: Die Sternenhaufen und Galaxien lachen und
lachen über Dein exklusiv kurzes Aufblitzen in
Zeit und Raum.

9
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Ehrlichkeit
« am: Mai 30, 2020, 20:31:35 »
Verdorrt ist längst mein junger Samen
Die Dinge haben andren Namen:
Sie heißen nicht mehr Eitelkeit
Sie heißen nur mehr Ehrlichkeit

10
Wo Enzian und Freiheit ist / Wo kommst du her?
« am: Mai 20, 2020, 17:08:00 »
Wo kommst Du her, mein holder Schatz?
Sag an, sag an:
Wer hat Dir solches Gold getan,
Wer tat mir diesen Glanz?

Sehe Deinen Wagen fahren
Querfeldein im Raum.
Jedes Stück ein Traum
Hexenhafter Sinnentanz.

Warum, Fähnchen, schaust Du so
Blickst du mir so lichterloh? -
Bringst ein schweres Rot
Leben und den Tod

Bist ein ungeheures Tier
Greifst nach meinem einz'gen Hier
Greifst nach meinem Da.
Daß ich Dich nur sah
Daß ich einmal war
Daß ich einmal geh von hier.

11
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Schopenhauer
« am: April 25, 2020, 12:43:28 »
Schopenhauer, Wunderknabe
Edler Welten Blütengabe
Unumstößlich' Geist
Unbekannt verreist

Stirne Deine, sanftumlockt
Hat dem Einzigen frohlockt
Auge wahrhaft ernster Blick
Spiegelt Himmlisches zurück

Unverstandner weiser Greis
Höre Deine Weise leis
Wie sie mir den Wagen weist
Der zur Heimat reist

12
Zwischen Rosen und Romantik / In einer fremden Hand
« am: April 19, 2020, 16:06:26 »
Flammen schlagen hell empor
Sieh Dich vor, oh sieh Dich vor!
Meiner Seele Heimwehland
Liegt in Deiner Hand.

Vogel fliegt in kurzen Zügen
Weit davon den ganzen Lügen
Sieht Dich mit den Augen an
Ob ich Dich noch lieben kann.

Seele meiner Menschlichkeit
Ach, wie ist die Reise weit!
Noch kein Ziel in ferner Näh
Wo ich geh und steh.

Wenn ich nicht ein Leben wär
Gäb ich meine Freunde her
Tauscht ich meine Schätze ein
Um ein Mensch zu sein.

Sehe Deine Lippen
Sehe Deine Rippen
Siehe: Mein gelobtes Land
Liegt in Deiner Hand.



Bearbeitete Version von Erich:

Flammen schlagen hell empor:
Sieh Dich vor, oh sieh Dich vor!
Meiner Seele Heimwehland
Liegt verletzt in Deiner Hand.

Vogel fliegt in kurzen Zügen
Weit davon den ganzen Lügen,
Sieht Dich traurig fragend an,
Ob ich Dich noch lieben kann.

Seele meiner Menschlichkeit,
Ach, wie ist die Reise weit!
Noch kein Ziel in ferner Näh,
Wo ich immer geh und steh.

Wenn ich nicht ein Leben wär,
Gäb ich meine Freunde her,
Tauscht ich meine Schätze ein,
Um ein neuer Mensch zu sein.

Sehe Deine Lippen,
Fühle Deine Rippen.
Siehe: Mein gelobtes Land
Liegt verletzt in Deiner Hand.

13
Zwischen Rosen und Romantik / Die Heldin
« am: April 11, 2020, 14:15:05 »
Als von den goldnen Kyrikaden
Dein stolzer Blick ins Weite sank
Und wie zu Höherem beladen
Mein Herz Dein stilles Antlitz trank

Als ich die Spur des himmlisch Einen
In Deiner Busen Wiege fand
Und sich zu Dir, der edlen Reinen
Mein innerwärtes Wesen wand

Als hoch vom Norden her der schöne
Der immerfrohe Stern uns schien
Und Helios prächtge Göttersöhne
Uns Deiner Sonne Haupt verliehn

Als ich so wandelnd unter Tränen
An Deinem fernen Worte hing
Und sich vor lauter Göttersehnen
Mein Herz an einem Dorn verfing

Da rang ich Deine Liebe nicht




Wenn ich verdurstend saß im Sande
Und jeder sich die Quelle nahm
Und ich allein im Schicksalslande
Nach einem fernen Weiler sann

Wenn sich vor meiner Augen Spiegel
Das unfaßbare Sein erschlug
Und abfiel alter Ahnen Riegel
Um kundzutun böstes Blut

Wenn ich im tiefsten aller Kummer
Nicht mehr nach Ihrem Worte frug
Und sich im tiefsten Sehnsuchtsschlummer
Mein Herz erlöst zu Grabe trug

Da rang ich Sie

14
Zwischen Rosen und Romantik / Doris
« am: M?RZ 21, 2020, 13:43:54 »
Dein liebes Gesicht
Vergeß ich nicht

Dein kecker Scheitel
Ist mir eitel

Dein schönes Haupt
Hat mir den Sinn geraubt

15
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / ewig
« am: M?RZ 14, 2020, 13:41:37 »
Ihr seht nur einen Abschnitt
Aus meiner Reise lang
Und selbst bei meinem Grabschritt
Ist Euch so traurig bang

Ihr könnt wohl nicht erkennen:
Ich wandre ewig weit
Ich werde ewig rennen
In Freude und in Leid

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