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Themen - Martin R├Âmer

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1

ps.: wer ist geistlein?

Mich d├╝nkt, mein stets beh├Ąnder Kater Ericus - bekommt ein Marterkleid von seinem ├ťberfluss.


1.

Mein Jung, du stapelst Seligkeit auf Seligkeit
und deine Freunde bringen dir die alte W├╝tung.
Wir laben uns f├╝rba├č am weltentr├╝ckten Neid
und schweifen ohne ├Ąrgerliche Selbstbeh├╝tung.

Dein ausgew├Ąhltes Narrenvieh erschwoll im Drang
und musste im Tyranngel├Ąchter blo├č verharren.
Und du warst stets ein Klippenschleichtier f├╝r den Sang
und ziehst anheut dein Blutrauschlos wie einen Karren.

Und bleibst im Taggebr├Âsel eine Missgeburt.
Und musst durch Schnee und Nacht dir alle Wege bahnen.
Ich fl├╝ster blo├č: dein stilles Wandeln ist absurd.
Vor deinem L├Ącheln werden Gr├Ąber zu Vulkanen....

Mein Jung, du wei├čt, du wanderst nun zum Erntefest
und bringst von Schlacht und Tr├Ąumen deine helle Kunde.
Der Ziegenbock entwindet sich aus diesem Nest
und eine sch├Âne Frau bekr├Ąnzt die Lebensstunde.


2.

Wohldenn, wie geht der Weg, mein altes Milchgesicht?
Sie wollen alle nur das seimige Getose.
Sie schaffen Gram, wo man beherzt den Lorbeer flicht,
und kreuzigen f├╝r einen Hauch der wei├čen Rose.

Der B├Ąumek├╝sser kommt geschwind mit der Moral,
der brave Lustprinz sank zur kindervollen Made -
erblickst du hier, mein Jung, ein rechtes Adlermahl?
Die Englein harren jetzo schlimm am Seegestade.

Du hast der Preu├čenschlampe wahrlich Angst gemacht,
was wei├čt du heute noch von deinen Herzgezeiten?
Das Schicksal f├╝hrt dich nicht zu ungem├Ą├čer Pracht
und wird in deinem Auge mir mein Grab bereiten.



2

Wie marterlich die M├Ągdelein im Totenreich.
Dein Dasein ist ein Hauch von jeder Elendsst├Ątte.
Und doch gewahrst du deine Gr├Â├če im Geschleich
und gehst so wunderlich als Tapferer zu Bette.

Wir lassen ab vom dutzendfachen Blutrauschschwein
und schweren Äugelein, was denkst du in Geflechten?
Zum Sang von allen Dingen sagen wir jetzt nein
und die Gefinsterfluten tragen dich zum Rechten.

So suche einen andern Schnaps, mein Kamerad,
und tr├Ąume f├╝rder, eine Fotze durchzurei├čen.
Dem kolossalen Seligkeits- und Schreckensbad
kann dir nur Unbek├╝mmerlicheres entglei├čen.




***


Ich komm als holdes Geistlein nicht infam von droben.
Mir scheint, mein Wonnem├Ąuslein hat sich einst verhoben.
Und wieder Stiergem├╝t und Friedhofsruh zur Sitte.
Ich hab euch lieb. Nur eine ganz geringe Bitte.....


Mein Jung spaziert von hundert H├Âllen nun zum Hafen - ich werde euch ob eurer R├╝dheit N I C H T bestrafen!
Mein Jung spaziert von hundert H├Âllen nun zum Hafen - ich werde euch ob eurer R├╝dheit N I C H T bestrafen!
Mein Jung spaziert von hundert H├Âllen nun zum Hafen - ich werde euch ob eurer R├╝dheit N I C H T bestrafen!
Mein Jung spaziert von hundert H├Âllen nun zum Hafen - ich werde euch ob eurer R├╝dheit N I C H T bestrafen!




3
Drum Ehrlichkeit und Edelwei├č / Dichtung und Dasein
« am: Mai 02, 2020, 21:00:54 »
Ich bin klein..... Ich komme aus dem Heer der Schlichten...... Du siehst mich schamrot......
Wenige lieben mich! Nur die Auserlesenen......


Ihr lobt mich also, wenn ich klare Worte spreche?
Die Selbstkredenzung hab ich nie so recht verstanden.
Ich wei├č, das Sittliche ist nur die Oberfl├Ąche
und doch schlug mich die Wiesenk├Ânigin in Banden.

War sie nicht wahrlich opferselig und barmherzig?
Bestand sie nicht das Heer der Feinde ohne Makel?
Was machte ihre Wegspur therapeutenkerzig?
Ihr weises Trunkenwesen bleibt mir ein Mirakel.

Ich habe ihre Zagheit nicht und nicht ihr Glei├čen
zu manchem Tag, zu mancher Statt, zu manchem H├╝gel.
Ich H├Âllenwanderer darf mich ein Schicksal hei├čen
in Frohgem├╝tigkeit der blauen Kinderfl├╝gel.



4
Drum Ehrlichkeit und Edelwei├č / Grummelsang des Gespenstleins
« am: April 30, 2020, 00:59:33 »

Man hat Gesch├Âpfe schon f├╝r weniger erschossen -
macht euch genauso wenig Gram wie Annelies?
Ihr Wiesenfreunde werdet m├Ąhlich zu Genossen
und greift gar manchesmal zum Pharis├Ąerkies.

Vom Joch f├╝r seine G├╝te gar nicht mehr zu reden,
empfing der Heldenknab ein ander Drachentier.
Ein letzter Blick und er fasst alle Schicksalsf├Ąden.
Die Vergewaltigung wie Butterbrotgeschmier....

Und seh ich auch in mancher Nacht noch diese Br├Ąnde,
du bleibst am reinen Horizont, mein Schmusekind.
Du nimmst das Messer jetzo endlich in die H├Ąnde
und ich weissage dir den schlichten Gang im Wind.


******

ps.: wer ist geistlein? / Ich komm zwar aus dem Mei├čnerschwarm - ich bring euch aber keinen Harm!
ps.: wer ist geistlein? / Ich komm zwar aus dem Mei├čnerschwarm - ich bring euch aber keinen Harm!
ps.: wer ist geistlein? / Ich komm zwar aus dem Mei├čnerschwarm - ich bring euch aber keinen Harm!
ps.: wer ist geistlein? / Ich komm zwar aus dem Mei├čnerschwarm - ich bring euch aber keinen Harm!



Warum gleicht ihr denn alle nun den Endzeitspacken?
Ich will euch H├Ąslein ganz gewisslich nicht zerhacken!
Ich komme zwar wie Martin aus dem Mei├čnerschwarm -
ich bring euch aber ganz gewisslich keinen Harm!

Mein Traumprinz schenkt im gr├Â├čten Elend noch ein Flacken.
Die Totenschweigsamkeit gilt heut wohl als Alarm...?
So wollt ihr im Verstand mal wieder Pl├Ątzchen backen,
ich gl├╝he sonst und dann zerrei├č ich euch den Darm.




5

Wir brauchen wahrlich keinen Narrenspa├č zur Stunde.
Was hab ich schon erz├Ąhlt? Ich hasse Laub und LehmÔÇŽ
Erquicklich war mir deine andachtsvolle Kunde
und doch ist mir der schiere Friedhof nicht genehm.

Ein dummes Fl├╝sslein macht doch keinen Musenschall.
Wer m├Âchte ohne D├╝rstungskleidchen mich umfassen?
Wir wollen buntes Schweifen, keinen ├ťberfall
und doch die Waffen ungepriesen gl├Ąnzen lassen.

Ich habe meine Klippenwanderung bestanden
und bin gelind den Redlichen zur├╝ckgekehrt,
obgleich Brutalperverse freudenreich mich fanden.
O B├Âhmenwald, bin ich dir jemals wieder wert?



6
Drum Ehrlichkeit und Edelwei├č / Erich, der tolldreiste Eremit
« am: April 29, 2020, 01:58:01 »

Du hast beim Fr├╝hst├╝ck schon dich herrlich ausgekotzt?
Mein Schatzilein sprach anders einst vom ersten Futter.
Dich k├╝mmert nicht, wie er dem H├Âllenschicksal trotzt?
Du hast den Wahn, er sei ein Gott auf einem Kutter.

Er f├Ąngt ein gro├čes Schiff und bleibt doch J├╝ngelein.
Vor seinem Gang vergesse ich die Silberbr├╝cken:
er zieht sich selbst in einen neuen Wesensreihn -
und nichts erl├╝stet dich auf letztem Weg zu pfl├╝cken...

Er steht gleich meiner Maus grazi├Âs in Agonie     
und schwindet dir geruhesam mit seiner Kunde.
Wir schaffen keine Sturmpracht solchem Leichenvieh -
und doch, beschirme dich vor der Gespensterstunde.



7
Im Gras wispert Hoffnung / Schlemmer ohne Seele
« am: April 29, 2020, 00:57:25 »

Gen├╝gend Platz f├╝r das Geschmatz??? 1. genau diese dem├╝tigung verdienst du drecksarsch 2. Sch├Ą├Ą├Ą├Ą├Ąren Sie sich zum Teufel! 3. und Sie sind jetzt aktenzeichenf├╝hrend 4. ps.: wer ist geistlein?
Gen├╝gend Platz f├╝r das Geschmatz??? 1. genau diese dem├╝tigung verdienst du drecksarsch 2. Sch├Ą├Ą├Ą├Ą├Ąren Sie sich zum Teufel! 3. und Sie sind jetzt aktenzeichenf├╝hrend 4. ps.: wer ist geistlein?
Gen├╝gend Platz f├╝r das Geschmatz??? 1. genau diese dem├╝tigung verdienst du drecksarsch 2. Sch├Ą├Ą├Ą├Ą├Ąren Sie sich zum Teufel! 3. und Sie sind jetzt aktenzeichenf├╝hrend 4. ps.: wer ist geistlein?




meine Oma kochte das beste goulasch.


Jede Oma kochte das beste Goulasch - meine auch. Dazu gab es immer Makkaroni. Da konnte ich mit Genuss die So├če raussaugen, wobei mir die braunen Tr├Âpfchen um die Ohren spritzten, so dass meine Oma sich ├╝ber mich halbtotkicherte. Goulasch- und Makkaronizeit war auch immer Bl├Âdelzeit. Zu Hause bei meinen Eltern h├Ątte ich das nicht gedurft. Dort herrschte der Grundsatz: "Mit Essen spielt man nicht!"

Fazit: Es gibt nur bestes Goulasch von Gro├čm├╝ttern (ich meine, von Gro├čm├╝ttern gekocht ), egal nach welchem Rezept. Ich bin zwar keine Oma und werde auch keine mehr werden, aber mein Sohn bestellt sich bei mir zum Essen fast immer Goulasch. Da muss genetisch etwas verankert worden sein.

Dabei ist meine Spezialit├Ąt Rouladen Hausmacher Art. In die Zubereitung dieser R├Âllchen kann ich meine ganze k├╝chenphilosophische Leidenschaft legen.



ps.: wer ist geistlein?


Mein Schatzilein war dir auf Erden sehr ergeben.
Sie ging und nun willst du nach Degoutantem streben?
Wie fein, ihr stilles Prinzenkind bleibt treu dem Rechten.
Du schaust gewiss schon aus dem Glas in manchen N├Ąchten.



****


Was tropfte doch von Zeit zu Zeit von deinem Munde?
Ich m├Âchte von Mentalgest├Ârten kein Geleit?
In ferner W├╝ste geht das Menschenkind zugrunde
und Selbstjustiz bedarf der letzten D├╝sterheit?

Warum willst du dem Armen denn nichts Sch├Ânes kochen
zu blauen Stunden ohne Machenschaft am SeilÔÇŽ?
Er schaut verzagt nach einem Quell von Herzenswochen
und ahnt im tausendfachen Jammer doch sein Heil.

Das G├Âtterschiff verwandelt sich in einen Kahn,
die gro├če Liebe kennt kein Geben und kein Nehmen.
Sein Schicksal ist zugleich sein unsichtbarer Plan.
So ruf ein Vivat aus! Du musst dich gar nicht sch├Ąmen.



******


gibt es ein salzburger goulasch? ich meinen sowas wie Salzburger nockerln.

Admiral.

Zu Gulasch wirst du bald, das ist in Stein gehauen.
Du hast dein Wort gebrochen, kranker Widerling.
Und doch bereitest du mir Geld und Netz und Frauen.
Du bist ein fester Steg zum sonnenvollen Ring.

Ich habe kein Verst├Ąndnis f├╝r die Schwuchtelnummer.
Ich habe keinen Groll bei diesem Schlampenst├╝ck.
Ich gehe wie im Sturm, ich gehe wie im Schlummer
und hundert Geistlein summen: jetzo wallt das Gl├╝ck.

Geistlein.

An welchem Tag stolzierten keine Psychopathen?
An welcher St├Ątte gl├╝hte keine Peinigung?
Wer stiege einsamer zu namenlosen Taten?
Du bist der S├╝ndigste der Schatten, teurer Jung.

Wir wissen, du gingst unbarmherziglich verloren.
Du nimmst so manchen Trank in Frankfurt und in Wien.
Wer rauschte je durchs Dunkel ohne Krieg den Horen?
Ich freu mich mehr, als wenn die Silberv├Âgel ziehn.


******


8
Wo Enzian und Freiheit ist / Abschied vom Asphodeliengrund
« am: April 28, 2020, 04:03:27 »
Ich denke wieder an die Dame aller Damen.
Wie str├Âmten Jubelklagen doch von ihrem Mund,
erreichte sie des Nachts ein unbestimmter Samen
und wurde ihre arme Fotze noch so wund.

Und wie ein schlimm verfallener Pirat zu nisten,
macht Kurzweil gleich der Wiederkunft zur Kneipe hie.
Es wartet alles auf die Schlachtung der Sadisten
und den Verlust der kolossalen Agonie.

Ich schleppe meinen K├Ârper durch die Morgenr├Âte
und manches Geistlein labt sich an der zarten Flut.
Ich schweife durch das Totenreich mit meiner Fl├Âte
und durch das Winterland mit meinem Heldenmut.


9
Verbrannte Erde / Gipfelweg f├╝r Gipfelweg
« am: April 27, 2020, 01:08:31 »
Auch schlechten Spuk bringt manche Nacht - es wird jetzt nicht mehr nachgedacht!
Auch schlechten Spuk bringt manche Nacht - es wird jetzt nicht mehr nachgedacht!
Auch schlechten Spuk bringt manche Nacht - es wird jetzt nicht mehr nachgedacht!
Auch schlechten Spuk bringt manche Nacht - es wird jetzt nicht mehr nachgedacht!




1.

Nun lass doch, welke Stalinfotze, von der Plage,
du wei├čt, wie j├Ąmmerlich ich meine Leiblast trage.
Und doch, ich rolle Stein f├╝r Stein anheut ins Land ÔÇô
das holde Gl├╝ck ist wie dein holder Zorn ein Tand.

Ich wollte nur das angenehme Pennerleben
und muss der Avent├╝re n├Ąchtlich mich ergeben.
Warum seid ihr Entd├╝rsteten denn auch noch blind?
Die Geistlein nennen mich ihr zaubervollstes KindÔÇŽ..

Ich m├Âchte Freudenstunden in den Silberfluten...
Die wahre M├Ârderbrut marschiert nicht wild mit Ruten.
Und ist auch eisbedeckt mein Liebesangesicht,
bleibt Liebe mir, was milden Strom des Seins entbricht.


2.

Das Fest von Kranken kennt so manches Sturmgewitter.
Wir wissen jetzt, sie bersten aus sich selbst heraus.
Und nun entsenden sie mir noch die Schwuchtelritter ÔÇô
ich seh vor lauter Kreuzgeb├Ąume nicht mein Haus.

Sie machen kinderhaften Terror ohne Grenzen
und sehen F├Ąhrlichkeit im Prinzelein hernach.
Ich habe Peinigung mit vielen Narrent├Ąnzen
und musste f├╝r ein T├╝rgel├Ąut ins Lustgemach.

Wir machen Schlu├č mit dieser Elendssauerei.
Ich schie├če alle Psyche-Exkremente nieder.
So gl├Ąnzt nun links die Psychopathen-Polizei
und rechts das immerdar entspreitete Gefieder.



10
Du gabst mir also eine Samariterpfote.
Ich geh doch nur spazieren, sagte ich galant.
Der Kinderdrang ward dir normal, du Wandeltote,
das Friedensangesicht ward dir zum Wutgewand.

Was k├╝mmerte mich dies an ├Âdester Zisterne?
Die Psychopathenh├╝llen sind nicht mein Problem,
indes verbuddel ich die Herren in der Ferne
und such alsdenn ein Weibchen f├╝r das Diadem.

Man kann die Wahnbeseelten nicht zu Wesen wandeln.
Wie f├╝hrte man sie in den Jammertod hinein?
Wer k├Ânnte anderswo mit mir die Zeit verhandeln?
Ich merke nichts von M├╝h im dunkelblauen Sein.


11
Wer s├Ąhe heftige Geb├Ąrden einer Magd,
wo immerfort am Leib die Elendsstunden keimen?
Wer gro├če Dinge tut, l├Ąsst jene ungesagt.
Wer wahrhaft leidet, leidet furchtbar im Geheimen.

Zerquetscht von Dranggewalten bl├╝ht der Narrenspa├č.
Ich schrieb und schreibe keine larmoyanten Briefe.
Ich ward dem Lavastrom zu immer neuem Fra├č.....
Ich habe freie Fahrt aus dieser wei├čen Tiefe.

Alsda hab ich das fette Huhnsubjekt in Sicht
und suche nach dem ersten Gl├╝ck im Morgenrauche.
Ich muss das Herze mein hier doch mal preisen, nicht -
es treibt durch jedes Schreckensland gleich einem Hauche.



12
Wenn mich die Wut packt, kann ich zum Berserker werden - ich habe eindeutig eine gewaltt├Ątige Ader....

F├╝r deine kinderwonnenkranke Ignoranz
mag einstens dich ein wertes Drachentierchen lecken.
Ich wei├č in meiner Ruh: ich hab den gr├Â├čten Schwanz
und lebe doch seit Jahr und Tag in Angst und Schrecken.

Dich r├╝hrt nicht eine umgedrehte Psychiatrie,
dich r├╝hrt der Panzer nicht, der vor den Weiblein modert?
Das Psychopathentum hat keine Schranken hie
und niemand wei├č, was in den Gottmenschherzen lodert.

Des Morgens nehme ich das Kreuz von diesem Fest
und schaffe Schwein f├╝r Schwein zu Irren oder Leichen.
Ich fiel als Engelchen in jedes Schlangennest
und brauche wie bei Z├Ąrtlichkeit kein Salbungszeichen.


*****

Es ist ja auch die Frage, wie meine Psychopathen-Polizei kriminalistisch und dergleichen gehandhabt wird.
Denn eigentlich m├╝ssten diese im Verh├Ąltnis l├Ącherlich geringen Aktionen ja als schwere Straftaten betrachtet werden.
Wenn das schon ziemlich N├Ąrrische noch unglaublich n├Ąrrischer werden sollte - was soll man davon halten?
Als d├╝rften lustvolle Sadisten und Exzesszust├Ąnde von Perversen nach 100 Jahren nicht bereinigt werden.
Es muss die Fahrtrichtung sein, diese Krankenfeste und Perversionen einzud├Ąmmen, aber nicht neue zu beginnen.
Wer mir zum tausendsten Mal Perversionen unterstellt und dergleichen Bilder erwirkt, der passe auf seine Beine auf.
Das gilt auch f├╝r Rudi Cerne und das Rattenpack von den Bullen.


*****


https://www.youtube.com/watch?v=kykaivU4CsM&feature=youtu.be&t=124 --- Was ist denn los, mein seltsam stiller Eremit? Erschau, wie h├Âchste Kraft in sanftem Glanz geschieht......
https://www.youtube.com/watch?v=kykaivU4CsM&feature=youtu.be&t=124 --- Was ist denn los, mein seltsam stiller Eremit? Erschau, wie h├Âchste Kraft in sanftem Glanz geschieht......
https://www.youtube.com/watch?v=kykaivU4CsM&feature=youtu.be&t=124 --- Was ist denn los, mein seltsam stiller Eremit? Erschau, wie h├Âchste Kraft in sanftem Glanz geschieht......

https://www.youtube.com/watch?v=kykaivU4CsM&feature=youtu.be&t=124 --- Ich hab genug zu meinem Angesicht geh├Ârt - ich knalle alles ab, was meinen Frieden st├Ârt......
https://www.youtube.com/watch?v=kykaivU4CsM&feature=youtu.be&t=124 --- Ich hab genug zu meinem Angesicht geh├Ârt - ich knalle alles ab, was meinen Frieden st├Ârt......
https://www.youtube.com/watch?v=kykaivU4CsM&feature=youtu.be&t=124 --- Ich hab genug zu meinem Angesicht geh├Ârt - ich knalle alles ab, was meinen Frieden st├Ârt......




13
So vieles war von z├Ąrtlicher Bedeutung und nichts von allem war entsetzlich alt......
So neigt die sch├Âne Jugend sich mir zu......
Wenn dann der Ernst des Lebens ansteht und man desillusioniert wird......


****


Einem jungen Freund

als er sich der Weltweisheit widmete


Schwere Pr├╝fungen mu├čte der griechische J├╝ngling bestehen,
Eh das Eleusische Haus nun den Bew├Ąhrten empfing.
Bist du bereitet und reif, das Heiligtum zu betreten,
Wo den verd├Ąchtigen Schatz Pallas Athene verwahrt?
Wei├čt du schon, was deiner dort harrt? wie teuer du kaufest?
Da├č du ein ungewi├č Gut mit dem gewissen bezahlst?
F├╝hlst du dir St├Ąrke genug, der K├Ąmpfe schwersten zu k├Ąmpfen,
Wenn sich Verstand und Herz, Sinn und Gedanken entzwein,
Mut genug, mit des Zweifels unsterblicher Hydra zu ringen
Und dem Feind in dir selbst m├Ąnnlich entgegenzugehn,
Mit des Auges Gesundheit, des Herzens heiliger Unschuld
Zu entlarven den Trug, der dich als Wahrheit versucht?
Fliehe, bist du des F├╝hrers im eigenen Busen nicht sicher,
Fliehe den lockenden Rand, ehe der Schlund dich verschlingt.
Manche gingen nach Licht und st├╝rzten in tiefere Nacht nur,
Sicher im D├Ąmmerschein wandelt die Kindheit dahin.

(Friedrich Schiller)



****



O ja, seit jenem Ruf leiht keine Stunde Frieden
und wie doch jeder Abgrund j├Ąhlings uns erscheint!
Mir war die Rundung meines Wesens nicht beschieden
und alle Musen weichen, wo die Unschuld weint.

Ich schaue still die vielen geisterhaften Gassen
und sag: das Erdenleben ist ein d├╝rres Band.
Ich muss f├╝rwahr mich selbst niemalen mehr verlassen
und Liebreiz kleidet doch ein Kr├╝ppelchen am Strand.

Allein ein K├Ânigsfrauending ist noch geboten:
den harten Tanz zu f├╝hren, was verwirren mag,
jedoch ein allbestimmtes Schicksal zu entknoten,
geleitet einen Menschen in den Fr├╝hlingstag.




https://www.youtube.com/watch?v=npaRyuBUhZ0 ---- Den Kranken bring ich hier den Tort - und da such ich den Silberport
https://www.youtube.com/watch?v=npaRyuBUhZ0 ---- Den Kranken bring ich hier den Tort - und da such ich den Silberport
https://www.youtube.com/watch?v=npaRyuBUhZ0 ---- Den Kranken bring ich hier den Tort - und da such ich den Silberport


14
Verbrannte Erde / Wollust auf dem letzten Weg
« am: April 12, 2020, 16:00:24 »
Der zartbeseelte Bergman malte einst ein Bild
von Weibern, in der W├╝ste ihrem Ende nah.
Man hat im Leben manchmal weder Schwert noch Schild
gleichwie wenn Lady Annelies erschallte: ja.

Die Kinder sitzen da und schauen an die Wand,
bevor die Steinchen fliegen zum genehmen Schritt.
Nat├╝rlich w├╝ten ├ťbermenschen ohne Rand
und Milchbrutale nimmt der Lethestrom nicht mit.

Wo Psyche kommt, wird Psyche endlich fortgebracht
und manche Kultfigur entschl├Ąft im fernen Tann.
Gem├Ąchlich wechseln sie den Weg in ihrer Nacht,
so still und sanft, wie einst mit Ärzten es begann.

15
Wo Enzian und Freiheit ist / Ostern im leeren Odem
« am: April 10, 2020, 23:08:27 »
Der Pfarrer kam mit Kruzifix zur Abendruh.
Jaja, die H├Âllen sind des Menschen ganzes Lachen.
Ich rechne Psyche-Ärzte-Martin nicht dazu.
Anheut braucht man im Wahnsinn nimmermehr zu wachen.

Ich sah die Liebe ohne Kelch und Bitternis
und mir erd├Ąmmerten Tortur und Psychopathen.
Ich f├╝hle nicht zum ersten Mal den Schlangenbiss
und es gel├╝stet mich dem Blinden gleich nach Taten.

Die Kranken sind zu bl├Âd f├╝r eine Kreuzigung.
Ich hatte immer nur die Grausigkeit im Leben.
Ein Geistlein summt: du fl├╝sterst wahrlich recht, mein Jung,
du gehst dahin und ich gew├Ąhre dir zu schweben.

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