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Themen - Martin Römer

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1
Im Gras wispert Hoffnung / Anouk, mal wieder auf die Aue!
« am: April 14, 2019, 19:02:47 »
Ich konnte meine Mutti schwer bedrängen.
Das Schicksal kam mit prächtigem Geritte.
Ich lenke meinen Blick von jeder Bitte
und will den Tag mit manchem Wahn vermengen.

Ich war erquickt von deinen frischen Klängen!
Ich war erquickt von deiner milden Sitte.
Ich bin im Weltenhain schon bald die Mitte
samt Spielchen oder Sonnenuntergängen.

Dämonisch nenne ich die Daimlerkutsche.
Wirst du von Wirbelschleppen benedeit?
Kennst du, mein holdes Ding, die große Rutsche?

Es ist der Ruf nach einer neuen Zeit,
wenn ich sofort an deinen Brüsten lutsche.
Ich gab als Maus den Göttern das Geleit.

2
Wo Enzian und Freiheit ist / Erinnyen, geht mal zu Elisabeth!
« am: April 04, 2019, 13:50:45 »
Lisbeth, Lisbeth, was ist Lisbeth für ein Luder?
Ach, ich bin von meinen Jenseitszeiten schlapp.
Was zerfällt in deinem Herzen rasch zu Puder?
Wischst du dir mit Sorgfalt deinen Hintern ab?

Wie der absolute Terror drängt und drängt!
Opi hätte schon die Städte angezündet,
meine Liebchen an Laternen aufgehängt
und mit Eisenstangen jeden Tag begründet.

Leichen wandeln nun im Katastrophenreigen,
wir marschieren wahrlich gut zurück zum Vieh,
bald wird sich die Menschheit ihrem Ende neigen,
gleich dem Helden gab es solch ein Ding noch nie.

Ach, ich stehe immerfort auf alte Damen.
Schau, die Zukunft segelt sanft in meinen Lenz.
Meine Feiern torpedieren jeden Rahmen.
Omis tanzen nackt auf dem Mercedes-Benz.

Ganze Dörfer fallen angesichts der Größe
und die feinsten Hasardeure kehren heim
und der Abend sinkt mit Gold in unsre Schöße
und wir schlürfen Tee und ächtigen den Reim.

Schick doch mal die Enkelin in meine Statt.
Schätzt sie Sitte wie den Anbeginn der Reise?
Sag mal, ob das Kindchen schöne Beine hat!
Gerne nähm ich sie im Park zur Adlerspeise.

Lisbeth, lass mal deine Katzen außen vor.
Komm mal her und singe mir ein kleines Lied.
Grüße aus dem mittelalterlichen Moor.
Admiral in spe, der Tod und Leben sieht.

3
Sprüche, Gedanken, Gescheites / Sprüchlein ohne Schnörkel
« am: April 02, 2019, 14:40:28 »
Ich wiege circa fünfundzwanzig Tonnen
dank Kinderlein von anderen Planeten.
Ach darf ich endlich in die Klinik treten,
dann habe ich zum ersten Mal gewonnen.

Schon früher hab ich ab und an gedacht:
das Allerschönste darf kein Wesen haben.
Mein Herz wär gut für tausendfache Gaben.
Ich nehme zwanzig Jahre Blut und Nacht.

4
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Stellungnahme der Schwäne
« am: März 15, 2019, 15:18:05 »
Ich habe viel auf mich genommen.
Das Schicksal meinte es nicht immer gut.
Auch war ich oft nicht auf der Hut,
bekam mehr Schlechtes als vom Frommen.

Ich habs getragen fest und frei.
Im Herzen ward die Freiheit mir geboren.
Hab Jahre wahrhaft schwer verloren
und blieb mir selbst doch immer treu.

Hab nicht nur seelisch mir erklommen
ganz neue Gipfel, neuen Firn.
Sah täglich meine sündenlose Stirn
und wußte: ich bin angekommen.

(Lady Anneliese)


Frivol, von nie erfühltem Flaum zu flüstern?
Fortuna schrie im Fieberrausch zum Fang.
Nun überlässt man mich dem Neid auf Nüstern,
ein jedes Nest zerschwamm direktemang.

Kamele spotten unsrer Knechtschaftswochen
und bloß bei Krotten lobt man leichten Klang.
Hab lichtumflossen Hort für Hort zerbrochen
und Heil vergossen, das im Herzen schwang.

Der Dom der Dinge liegt im Dunstgelände.
Der Dämmerschwinge mildiglicher Drang
lässt meine Routen wie die Riesenbrände
als Recht verfluten vor dem Rebenhang.

5
Wo Enzian und Freiheit ist / Flötenstück zum Frühling
« am: Februar 23, 2019, 17:26:50 »
Sie kraulte mich, mit neuem Stab zu messen.
Sie war ein Schmuck, mich lüstete zu fauchen.
Sie war ein Schnee, mich lüstete zu tauchen.
Sie war ein Schwammgeschöpf, infolgedessen

erstand ein Spiel des Schicksals, sie zu fressen –
ich weiß, wie Schergen aus den Särgen krauchen
und Schmachtung auf geputzte Spiegel hauchen –,
auch Schatten solchen Stroms sind unvergessen.

Sie wallt nun durch die Sträucher. Spiritus,
den Reitersmänner in den Ranzen packen.
Piraten schleichen sich von selbst ins Plus –

mein Auge bettet Annlies und Attacken.
Verewigung wird sanftlich zum Verdruss,
denn alle Fernen reichen bloß ein Flacken.

6
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Sarg der Sehnsucht
« am: Februar 11, 2019, 12:52:12 »
Da kommen in der Dunkelheit aus Düsseldorf
die Riesenschwänlein angesegelt wie im Rausch
und meine Seele bietet weidlich Sand und Schorf
den Tennisspielern und Tarantelchen zum Tausch.

Gleich allen Geistern fühle ich fortan das Glück
als Grausamkeit und Grausamkeiten als Geläut –
wie blühe ich als Gauner und als Gegenstück,
als Geier, der den Groll von Göttinnen gebeut.

Vampire ernten Vasen, wo der Vollmond gleißt,
sie tragen feine Masken echappierter Macht.
Patienten, welchen der Pyjama Pisstopf heißt,
verhexen alle Pein und rufen mich zur Pracht.

7
….vom neuen Blühen der Bestialität….

Hier sollen von Zeit zu Zeit herzhafte Begebenheiten erscheinen: nicht zu alltäglich und fade, nicht zu fanatisch aus Stalinismus-Brunnen gefischt (bspw. Asozialität in sozialen Netzwerken). Schön westlich eben – sexuell motivierte Sadisten und IS-Terroristen müssen leider draußen bleiben!

So bin ich mit meiner fürchterlichen Rage nicht so allein und mein Magen muss nicht so viel verdauen, ich bin ja quasi ein personifiziertes Pearl Harbour. Wobei ich nochmals ganz brav nachgeschlagen habe: die Kamikaze-Angriffe scheinen später gewesen zu sein.

Den Anfang macht eine einstig verführerische Anwaltsgehilfin, welche gestern oder so jählings aus irgendeiner Ecke provoziert wurde und sich der lüsternen Gaffer annahm. Wie ein Betrunkener – im Sinne meiner endlosen Wunden und Narben – johle ich noch nach einem Fettstift…


Die modernen Kommunikationsmedien lösen ganz andere Krankheiten aus, und die betreffen vorwiegend das Gehirn und eine neue Form der Herzinsuffizienz, die man als "Verrohung" spezifizieren kann. Wenn ich im Radio höre, dass Menschen (Menschen?) keine Hemmungen mehr haben, einen momentan von den Sanitätern aus guten Gründen aus dem Auge gelassenen Rettungswagen zu öffnen, um den Verletzten mit dem Smartphone zu fotografieren, stellt sich die Frage, was §1 des Grundgesetzes wert ist. Man könnte ihn genausogut streichen.

Man könnte bei einigem Nachdenken über ein derart perverses Verhalten entschuldigende Worte finden wie: "Derjenige, der so etwas tut, ist auf dem Entwicklungsstand eines Fünf- bis Siebenjährigen hängengeblieben. Bis zu diesem Alter hat die Sensationslust ein Kind im Griff. Es staunt, wenn ein verletztes Kind Rotz und Wasser brüllt, ist fasziniert von austretendem Blut und rennt jedem Martinshorn nach in der Hoffnung, irgendwo Flammen aus einem Dach schlagen und Feuerwehrleute auf hochgedrehten Leitern angesengte Menschen aus den Fenstern holen zu sehen.

Natürlich hat es auch unter Erwachsenen immer die Gaffer gegeben, die von Unfallstellen fasziniert sind, das Tempo wegnehmen und mitunter die Rettungskräfte behindern. Aber stehenzubleiben, ein Sanitätsauto zu öffnen und einen Verletzten zu fotografieren hat eine ganz andere Qualität.

Warum tun erwachsene Menschen so etwas? Könnte es sein, dass dieses Verhalten inzwischen zu einem Sport geworden ist, bei dem es nur noch darum geht, ein sensationelles, möglichst schauriges Bild ins Netz zu stellen, damit der Fotograf möglichst viele Klicks erhält und sein Name "la tour du monde" macht?

Das ist der Einsatz von Medien heute, egal ob Fernsehen (Fake-Berichte!) oder Smartphone: nicht mehr durch Können sich einen Namen zu machen, sondern durch die Befriedigung perversester Sensationsgier. Mehr Kranksein geht nicht.

(Ilka-Maria)


Fein die Philosophen aus dem Olymp verjagen, meine Freunde, und mächtig Dreckkübel ausgießen!

8
Wo Enzian und Freiheit ist / Wurzeln der Wollust
« am: Januar 14, 2019, 10:39:57 »
Stille, werte Spatzen, und kein Scherzen?
Martin wacht ingleichen bang im Mai.
Hach, er wartet Höllenmacht im Herzen –
in der Birne hat der Bub bloß Brei!

Winziges blinkt nicht auf seinen Wegen.
Weh, er tänzelt blindlings durch die Wüste!
Läuft die Lady ihm erneut entgegen,
die das Leben ihm mit Last versüßte?

Güte und Gesang sind eine Glut,
welche immer tost und allseits rann.
Menschen wurden Menschen nur durch Mut.
Martin sehnt sich nach dem strammen Mann.

9
Im Gras wispert Hoffnung / Silvester auf der Schwelle
« am: Dezember 30, 2018, 16:31:35 »
Ich werd mich ohne Irrnis locker machen,
wo ist der Sturmwind, wo sind meine Sitten,
der Schönsten gleich hab ich mit Spaß gelitten
und lauern in den Daunen nicht die Drachen?

Ich werd mich ohne Irrnis locker machen.
Beklommen schau ich einen Berg an Bitten.
Hab ich im Herzen meinen Hain durchritten,
bin ich vergnügt der Starke unter Schwachen.

Ich werd mich ohne Irrnis locker machen,
Zerfall und Zeit mit einem Zug zu nippen,
mein Lauf bewahr statt Liebesglut das Lachen –

die Kraft liegt wie ein Koppel um die Klippen,
das Selbst gleich einem Springquell anzufachen:
denn alle Seelen schweifen, Schnee zu schippen.






https://www.youtube.com/watch?v=2jSqV9o8GTU



10
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Martin träumt vom Mühlviertel
« am: Dezember 26, 2018, 11:24:42 »
Das ist Ding wohl jeder Dichtergilde –
Schlösser baut man viel aus fremdem Sand,
auch hat man die Huren nicht zur Hand
und von allen Mächten bloß die Milde.

Sterne fand ich, Sitte kaum und Seuchen –
dennoch kriech ich unter Peitschenhieben,
schwärme fort, Prinzessinnen zu dieben:
ist Ekstase nicht auch das Entfleuchen?

Mir, dem Martin, ist ein Most die Marter
und ich treib mit Wesen andrer Welten –
gleich den Eruptiven und Entstellten –
in das Nichts: als Nigromant gelahrter.





Eremit Erich
hat eines dieser „komischen Brieflein“
unterm Baum noch nicht gesehen.......

11
Ich habe Soziopathen jetzt wie Stroh.
Ich schritt, die Sau der Säue zu erreichen.
Ich sah den Klumpen Kot, den Kopf im Klo.
Ich sah: das Zimtgebäck ist nicht ihr Zeichen.

Ich schau das Sterben ohne jedes Sieb.
Ich wollte doch, dass alle Sachen fließen…
Ich wollte doch den Honig wie den Hieb…
Ich darf die Kost an einem Kreuz genießen!

Ich brauche nicht die Leuen, um zu raufen.
Ich brauche nicht die Leiden, um zu lieben.
Ich möchte gern im goldnen Meer ersaufen.
Ich möchte gern mit meiner Macht zerstieben.

Ich bin ein Sein in einem zweiten Sein.
Ich spüre selbst mich steigen und vergehn.
Ich schätze braungebrannte Mägdelein.
Ich möchte dennoch keine Möpse sehn.

Ich schleckte oft die Arme Annelieses.
Ich werfe einen Spiegel meiner Schwere.
Ich fühl die Pein am Port des Paradieses.
Ich wünsch mir Leukämie ob dieser Leere.

12
Sprüche von drinnen und draußen / Philosoph der Psychopathen
« am: Dezember 15, 2018, 18:32:27 »
1.

Weh, der Wohnraum auf der Welt wird langsam knapp!
Weh, ein jedes Wörtchen muss man lang bedenken!
Weh, der Werte Wagenlenker sind so schlapp!
Lächeln schafft das Larifari bloß zu schenken.

Alle Augen wissen: ich werd Admiral.
Stieben nicht smaragdne Sternenangesichter?
Sieh, vor meiner Seele schmilzt sofort der Stahl,
werden Wälder ob der Wonne faul und lichter…

Prinzchen, solche Penisgröße macht mir Pein.
Schlacht und Schimmel werden Sie wohl nicht berichten.
Tritt zurück zu Tieren schaue ich allein.
Wo ist denn die Würde, selbst sich zu vernichten?


2.

Hör mal zu und hör, was wahre Herren pfeifen!
Gaukler und Gestörte haben selbst Geschrei.
Wollen wir mal wachsen? Wollen wir mal reifen?
Watschelbübchen dieser Leichen-Loreley.

Mensch, Moral wird von Moskitos heut gelindert,
bar des Mords sind Moslems keine Moslems mehr…
Meine Minna summt sogleich: ist er behindert?
Grölt er von Gehirnen, hol ich das Gewehr…

Kranke schweifen wie die Krieger kreuz und quer.
Zuckerchen, die Zwiebel hortet ein KZ.
Pass mal auf, mein Piepmatz. Piepmatz, komm mal her.
Bockwurst ist der Born und Bockwurst ist das Brett.


3.

Sie versetzen, Süßer, mich in blankes Staunen.
Sanftiglich verloren Sie den Schlüpfer, nicht?
Weh, ich hör die Wächterin der Weisheit raunen,
dass als Weltfigur man auch sein Wörtchen bricht.

Martin möchte gern nach Mogadischu reisen,
Martin hätte Messer gern in seinem Magen.
Martin möchte gerne Mäuschenkot verspeisen.
Martin will nur leiden. Martin kann nicht klagen.

Kann man auch mal eine Kunde kriegen, Knabe?
Alles ist verspiegelt. Alles schwimmt zurück.
Leukämiepatienten sind mir stündlich Labe.
Und was wird denn wohl aus meinem Ungelück?


4.

Kinderehen bringt der Kellner: feiner Krug?
Gossen und Ganoven sind hier sicher nicht.
Morgen kommt der Moloch ohne Atemzug.
Morgen kommt der Mörder ohne Angesicht.

Hasch das bisschen Herz und geh mit kranken Heeren.
Langsam zweifel ich, mein Lump, dass meine Lehren
durch die Bahn des Blutes schwebend Bild gebären.
Sehr wahrscheinlich fangen Sie schon an, zu gären.

Jenseits brachte Jubel. Jenseits brachte Jecken.
Friedhof hat mich bald gleich wahren Flügelein,
während endlich Sie mit jedem Staat verrecken
und Sylphiden schlüpfen aus dem frischen Sein.

13
Wo Enzian und Freiheit ist / Anstelle einer Annonce...
« am: November 07, 2018, 10:04:16 »
Venushymnen sind die Kost im Kerker –
die Verbindung plätschert wieder stärker,
zirkelt endlich Pracht gleich Pyramiden.
Lust und Lenz sind ewiglich geschieden.

Als ein Schemen stets der Seelenrosse
darf ich nehmen ihre Sprenggeschosse.
Als der König dieses Kontinents
harf ich neuen Sinnes zur Sequenz.

Lanzmann sprach von ungefüllten Särgen…
Sonnenschein liegt hinter Leichenbergen.
Wir verbrennen nicht, wir wollen heben
Wein und Werden und das Widerstreben.

14
Wo Enzian und Freiheit ist / Happy Hour: Himalaya der Haifischbecken
« am: September 30, 2018, 22:08:01 »
Aschen, Augenschlemmer, Anarchisten,
Kranke, Kranke, Kranke, Krieg für Krieg,
Seuchen, Seuchen, Seuchen, Stalinisten,
Schergen, Schergen, aber: mir den Sieg –
Sauerstoff entglüht aus schmalem Spalt.
Bisschen schwerer, als die steifen Buben,
schwimme ich durch Grützen und Gewalt,
glimme selig ich durch Schnee und Stuben.

Wenn ich stapfe, sinkt die Welt hernieder.
Wenn ich schnarche, steigt die Welt empor.
Weh, ich schnupf und saufe Wanderlieder.
Was ich schmückte, siech im Weh verlor?
Schlechthin eine Schlangen-Spur hinaus.
Schlechthin eine Schlangen-Spur dahier.
Schlechthin aller Sklaven Streitgebraus.
Schlechthin Syrinx um ein Schmusetier.

Horror: hie die Hunde. Harn des Heute.
Horror: sieh des Herzens blasse Hände.
Grauen reift und ist nicht ein Geläute.
Grauen schweift um jegliches Gelände.
Sonnen flicht die Salsa jäher Schwingen,
Sonnen bricht das Schiff aus Sindelfingen:
Sehnsucht habe ich nach Schmetterlingen,
Sehnsucht grabe ich, mein Stück zu singen.

Glücks ein Gran den Gärten voller Gold –
Ghettos wuchern, aber Ghettos wanken.
Martin mag die Mahd gern hehr wie hold,
Martin misst ob Menschen Mordgedanken.
Meerstrom wetzt gewiss kein Schneckenhaus:
Schwestern, wartet endlich euren Scheich.
Corpus Christi, schlimme Cherubsmaus:
Rest der Ruh und Ruh im neuen Reich.

15
Lumpen über Lumpen: Lachs der Lebensringe?
Ach, die Amme. Ach, ein solcher Ammenfang.
Du, ich denk schon wieder an das Ding der Dinge.
Yummy. Yummy. Yummyschätzlein. Yin und Yang.

An der Achse meines Aufgangs muss ich gicksen.
Nächstens teil ich meine Not mit hübschen Nixen.
Nun, dann pocht die Nacht an ihre Nebelpforten.
Edelweibchen. Ehrung ist es kaum, zu horten.
Liebe hier schafft viele Leichen dort und dorten.
Immer sucht man seine Imkerreservate.
Einen Engel aber hab ich nie betrogen.
Siehe, meine Seele, meine Sexgranate!
Einer Ewigkeit geschenkter Ellenbogen.

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