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Themen - Martin Römer

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..........und ich sagte mir damals, BILD dir deine eigene Meinung

Ich weigere mich, dieses Hetzorgan zu lesen, geschweige denn zu kaufen.

Klopfe heut mein kleines Kuscheltier.
Herzlich gerne: dieses Heu der Hetze.
Kindchen braucht mal wieder Klopapier.
Schnuppert: Schurzenlose, Spinnennetze.

Martin stählt die Muskeln: Männersachen.
Martin stählt die Muskeln: Mensch - Manier.
Martin stählt die Muskeln: Mörderlachen.
Martin stählt die Muskeln: Mam, ich frier.

Freunde, meine Frage, meine Frage.
Gossen oder Goebbels-Glockenspiele?
Kranken sind die Kreise keine Klage,
Herren steigen aus der Herzlawine.

2
Sprüche, Gedanken, Gescheites / Trost für die Täublein
« am: Juni 23, 2018, 07:47:12 »
Bescheidenheit ist keine Zier -
das erste und das letzte Bier,
die Zimbel über viele Brücken,
wie Kinderherzen der Kalmücken:
zerrinnen und zerschmelzen mir
die Fackeln dort, die Fernen hier,
dass tausend Säbel mich beglücken,
dass tausend Sonnen mich entzücken.

3
Mit Löwenzahn und Lebensfreude / Euthanasie der Eos
« am: Juni 15, 2018, 14:01:01 »
Bravo. Bravo, Brummbär Beckenbauer.
Kim, das Krötchen. Kameradschaftssohlen. 
Würger, Würger, Würger. Wolkenschauer
und ein Königsthron im Kreis von Kohlen.

Glücksgezirp umarmt Ganovenglauben:
Saaten, Saaten, Saaten, Saaten, Saaten.
Taumeln nochmals diese Turteltauben,
kitzeln wir die Gaumen mit Granaten.

Wolf für Wolf für Wolf für Wolf für Wolf?
Gondeln speichern sattsam Götter-Grimm.
Glubscht: Gewinner spielen seligst Golf.
Maulwurf Martin. Kaiser. Kumpel Kim.

4
Im Gras wispert Hoffnung / Denken sie in A8. Der neue Audi A8
« am: Juni 13, 2018, 13:20:15 »
Stalin-Speiben bleibt mal Stalin-Speiben.
Jesses, ist das Jünglein nächtlings schmuck.
Jahrmilliönchen, Jahrmilliönchen treiben,
Jahrmilliönchen Jubel. Dampf und Druck?

Freundespaar um Freundespaar an Furten,
Leuchtgestirne werden wieder Lehm.
Martin ist ein Most für Missgeburten.
Schauder bloß: das Sicherheitssystem.

5
Wo Enzian und Freiheit ist / Psychopathenkesselchen Pretoria
« am: Juni 11, 2018, 18:01:31 »
Schäfer ward er für das Schwein am Strick.
Seinen Seelenschmerz umhüllten quick
Bürger mit demselben Blut im Blick.
Gute Gesten schirmten das Genick.

Psychopathen-Prachtzug von pompösen
Partyfreunden ohne Prinzlein-Puppen?
Sollte man die Scherben-Sau erlösen?
Fahle Fragen auf den Fingerkuppen.

Kinder, dieser Kriege Kaffeekränzchen.
Koten, Koten, Koten, Koten, Koten.
Treibe ich mit Tussis jenes Tänzchen,
lecken sie die Pein aus meinen Pfoten.

6
Eulenspiegeleien / Gauland und Geschichte
« am: Juni 05, 2018, 15:12:52 »
Können diese ganzen Kreideblassen
einmal Kelche ohne Kot umfassen?
Gören, was ist ekliger: die Gosse
oder Nordkoreas Nebelrosse?

Heimat, Höfe, Herrenmenschenwerben
und ein Hexentanz der Vogelscheuchen.
Vieler Völkchen Vesta saugt Verderben
und Genießergeist sucht nach Gebräuchen.

7
Ach Natur Vergissmeinnicht / Ebbe und Flut
« am: Dezember 18, 2013, 21:55:44 »
Es lässt sich am Meere gut schreiten
Und zum Vorschein kommt, was die Flut noch gedeckt,
Erst mit der Nacht wird das Wasser wieder geweckt,
Es ruht noch gediegen, vor einem breiten Strande, ganz in den Weiten,

Aber dann soll mich einer begleiten,
Von uns entfernt hat der Schöpfer das Mondlicht gesteckt
Und doch, schnell hat sich das Wasser zu jeder Stelle erstreckt,
Hier vergesse man nicht das Recht und Gesetz der Gezeiten.

Wie das Wasser jeden Tag mit seiner Breite spielt,
Ist das nicht so, wie wenn der Mensch einmal ein Kind
Von Fest und einst von Traurigkeit gebiert,

Eines Tages muss auch ich wohl gehen mit dem Wind,
Doch keine Angst kann mich verfolgen, endlich wird
Die Welt von mir gesteuert, angesehen und verziert.

8
Zwischen Rosen und Romantik / Liebeslied
« am: Dezember 14, 2013, 17:51:49 »
Wie die Tropfen einer Impression
Aus der Musik von dem Klavier,
Und größer als der Arbeit Lohn,
Ausgenommen das schaffende Tier,
Die Tiere, die sich erfreun, zu Morgen, zu Nacht!
Die Engel begleiten sie, sie halten Wacht,
Schicken sanft die größten Stürme auf die Wege,
Denn beide sind sie vereint, als Funken, die rege
Spielen und sich umschlingen,
Schweifen sie fort und singen:
»Wir trennen uns im Kampfe nicht, und jedes Wesen
Erhält den gleichen Schutz, welches wir freundlich erlesen,
Wo wir an ähnlich umflossenen Gestaden
Einen schönen Geist, ein rechtes Herz erraten.«,

Sind die Grüße aus dem Liebesreich,
Sie heben ein leises Zirpen aus dem Teich;
Wie hältst du, Natur, die Welt gefangen –
Wie machst du sie frei im Begegnen der Wangen,
Wenn alles nur noch glüht, von einem Schleier umsäumt,
Wo nicht mehr der Blinde vergebens die Lichter erträumt,
Da kann nichts Böses hingelangen,
Du setzt, gar ohne Wissen,
In Vergänglichkeit das Sorgen, und Kriegen, und Bangen..,
Die Liebenden weißt du mit andrem, mit dem Gegenteil
Zu behüten,
Größer als einer unerhaben Freude lange Weil,
Aus der der Groll, der Krieg und alles Wüten
Schöpfet, ist der Grund! Da steigt der Stern
Und im Licht erscheint kein andres Licht mehr fern..,
Eine heilige Strecke – sie weiß um kein Ende
Des Erfreuens am himmlischen Bande,
Dieser Himmel muss sich nicht bemühn, zu steigen,
Ich suche tiefer, unter den Zweigen,
Unter der Wiesen süßem Schlummer,
Wo doch der Gram versteckt, der Kummer,
Wo doch die Hölle sein müsse,
Und sehe die Käfer wie einen Sternenschimmer
Steigen und steigen, sie bringen die Küsse…

9
Ach Natur Vergissmeinnicht / Religiöser Winter
« am: Dezember 13, 2013, 12:08:19 »
Man sieht die Flocken fallen
Wie in einem echten Bild,

Leise, wie die Meere wallen,
Oder, wie die Stürme, wild,

Ein größeres Gewässer schmückt sich um die Eiche,
Oder der Garten bleibt fast unberührt:

Was und wies auch stammt aus jenem schönen Reiche:
Vom Menschen wirds nicht vorgestellt oder verführt.

10
Haiku und andre japanische Formen / (Erste) Liebe
« am: Dezember 07, 2013, 19:24:21 »
Auge in Auge;
die Wolken verhüllen nichts
vom heiteren Spiel.

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Haiku und andre japanische Formen / Schwanengesang
« am: Dezember 07, 2013, 06:40:33 »
Die müden Augen
heischen den Kopf um Hebung
für den letzten Gruß.

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Ich bin angekommen / Politische Lehre
« am: Dezember 07, 2013, 05:50:20 »
Ich will nicht allzu viele Worte machen, und Schillers lasse ich mir gerne gelten;


Alles sei recht, was du tust, doch dabei laß es bewenden,
Freund, und enthalte dich ja, alles, was recht ist, zu tun.
Wahrem Eifer genügt, daß das Vorhandne vollkommen
Sei; der falsche will stets, daß das Vollkommene sei.


also erwartet nicht zu viel.  ;)

Ich grüße euch -


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