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Themen - Curd Belesos

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1
Moin Erich,

du konsequenter Geburtstagsdatumsnichtbeachter.

Auch in Corona Zeiten, reiche ich dir gerne die Hand, um meine Freude ├╝ber dein Sein und Schaffen auszudr├╝cken. Ach ja, alles was man zum Geburtstag w├╝nscht, ist nat├╝rlich auch dabei  8)

Einen lieben Gru├č aus dem Land zwischen den Meeren - von mir  ;D


2
Drum Ehrlichkeit und Edelwei├č / Sternenstaub
« am: April 20, 2020, 08:52:38 »

Nachdenklich schreibe ich oft viele Zeilen,
wenn mir der Abend still den Tag beendet
und die Gedanken noch ein St├╝ck verweilen,
bevor mir Hypnos seinen Tiefschlaf sendet.

So will ich nun mit festem Herzen sagen:
egal womit die Nornen mich bedenken,
ich werde ungebeugt mein Schicksal tragen,
denn ich bin frei und lasse mich nicht lenken.

Es wurde durch Ovid schon festgeschrieben,
nichts auf der Welt wird ewiglich bestehen,
auch wenn die Menschen gerne davon tr├Ąumen.

Die alten G├Âtter hat man l├Ąngst vertrieben
und was man heute glaubt, wird auch vergehen,
denn wir sind Staub in den stellaren R├Ąumen.

┬ę Curd Belesos

3
Verbrannte Erde / Corona
« am: M?RZ 17, 2020, 23:49:53 »

Ach, was m├╝ssen wir ertragen,
k├Ânnen uns ja auch nicht wehren,
und so geht das schon seit Tagen,
doch es n├╝tzt kein Aufbegehren,

denn wenn Viren weltweit w├╝ten,
muss man Gegenmittel proben
und sich m├Âglichst davor h├╝ten,
sie schon vorher gro├č zu loben,

kann es doch sehr lange dauern,
bis das richtige gefunden.
Doch da Reiche gierig lauern,
um als Erste zu gesunden,

muss man denen Schranken setzen
und die Wissenschaftler sch├╝tzen,
auch wenn Trump und andre hetzen,
soll das Serum allen n├╝tzen.

┬ę Curd Belesos

4
Eulenspiegeleien / Karneval - Auch das noch
« am: M?RZ 02, 2020, 21:26:00 »

Heut fahre ich zu der Liebsten hin,
will nicht mehr einsam sein,
weil ich nur bei ihr gl├╝cklich bin,
im sch├Ânen K├Âln am Rhein.
Zu lange war ich hier allein,
am kalten Ostseestrand.
Es ist viel sch├Âner dort zu zwein,
wo ich die Liebe fand.

Wir feiern gern den Karneval
und putzen uns fein raus,
als Jeck geht das doch allemal-
nur nicht bei mir zu Haus.
Dann lassen wir f├╝nf grade sein,
was k├╝mmert uns die Welt
und schunkeln bei Musik und Wein,
so wie es uns gef├Ąllt.

Der Herrgott, der das Schicksal lenkt,
verzeiht uns, denn er lacht,
weil er im Stillen bei sich denkt,
wenn es uns Freude macht
und wir danach zur Bu├če gehn,
damit der Pastor wei├č,
was Rosenmontag so geschehn,
mit Fremdgehn und dem Schei├č,

den wir auch sonst noch angestellt,
was es an S├╝nden gibt,
doch er verzeiht, wennÔÇÖs ihm gef├Ąllt,
weil er auch S├╝nder liebt,
die ihre Taten echt bereun,
beim Rosenkranzgebet.
Es wird den lieben Herrgott freun,
wenn man dann z├╝chtig lebt.

ÔÇŽ..bis zum n├Ąchsten Mal.

┬ę Curd Belesos

5
Eulenspiegeleien / Glauben
« am: Februar 28, 2020, 01:17:51 »
Wenn ich am Morgen durch die Auen gehe,
lobe ich mir die eigne Religion,
denn meine Gabe der Divination
zeigt mir, dass ich das Heilige dort sehe,

wo die Natur sich voller Anmut spreitet,
dabei mit Demut sich vor dem verneigt,
der uns die Wunder dieser Erde zeigt,
die er zu unser aller Wohl bereitet.

Nie werde ich das G├Âttliche dort sehen,
wo sich der Mensch mit Bauten selber ehrt,
denn wer es glaubt ist t├Âricht, denkt verkehrt,
und wird den Weg aller Verf├╝hrten gehen,

die wie gebannt dem Kirchenf├╝rsten lauschen,
der nur nach Macht ├╝ber die Menschen strebt,
weil Klerikales Kaiser ├╝berlebt
und G├Âtzen lassen sich durch Menschen tauschen.

Wo sind die G├Âtter aus Byzanz und Theben,
aus Griechenland und aus dem starken Rom?
Zwar predigt heut ein Papst im Petersdom,
doch wird sein Gott die Zeiten ├╝berleben?

Mir ist das alles wie seit tausend Jahren,
ein Machtgef├╝ge, das den Menschen lenkt,
der ├Ąngstlich an sein Lebensende denkt,
sein Jenseits wird er dennoch nie erfahren,

denn zwischen Himmel dort und hier auf Erden
gibt es viel mehr als wir uns je gedacht,
doch hat ein ÔÇ×Lieber GottÔÇť uns nicht gemacht,
auch wenn wir noch so kirchengl├Ąubig werden.

┬ę Curd Belesos

6
Wo Enzian und Freiheit ist / Auf ein Neues
« am: Januar 01, 2020, 13:17:36 »

Das alte Jahr hat uns so viel gegeben,
zwar nicht nur das, was wir uns so gedacht,
doch wenn wir froh und mit Gesundheit leben,
hat es doch alles f├╝r uns gut gemacht.

Das neue wird sich ebenfalls bem├╝hen
und stets nur alles Gute f├╝r uns tun,
dem alten haben wir bereits verziehen,
es darf in Frieden nun f├╝r immer ruhÔÇśn.

Wir aber sollten nicht nur an uns denken,
es gibt noch so viel Unrecht auf der Welt,
lasst uns gemeinsam an die Umwelt denken,
damit sie auch den Kindern noch gef├Ąllt.

┬ę Curd Belesos

7
Das Bl├Âken der L├Ąmmer / Silvester - auch das noch
« am: Dezember 30, 2019, 18:15:41 »

Nun sind Advent und Weihnachten vorbei,
jetzt fliegen B├Âller und Raketen rum,
das ganze Ballern ist zwar ziemlich dumm,
doch istÔÇÖs den meisten Menschen einerlei.

Nun sind Advent und Weihnachten vorbei,
der Alltag hat uns aber nicht zur├╝ck,
erst kommt Silvester noch, oh, welch ein Gl├╝ck.

Jetzt fliegen B├Âller und Raketen rum,
die Luft ist bei├čend von dem ganzen Rauch,
ich bin sehr gern dabei, denn es ist Brauch.

Das ganze Ballern ist zwar ziemlich dumm
und kostet uns auch noch ein Heidengeld,
nur denkt man nicht daran, weil es gef├Ąllt.

Doch istÔÇÖs den meisten Menschen einerlei
und jeder hat es gern einmal gemacht;
an seine Umwelt aber nicht gedacht.

┬ę Curd Belesos

8
Mit L├Âwenzahn und Lebensfreude / Alle M├╝digkeit vergeht
« am: Dezember 20, 2019, 00:33:06 »
Noch liegt das Land in friedlich stillem Schweigen,
die Dunkelheit deckt sch├╝tzend Flur und Feld,
doch wird sich bald die Morgensonne zeigen
und dann erwacht die tr├Ąumend m├╝de Welt.

Als Erste wird die Lerche sie besingen,
sie sitzt schon ungeduldig auf dem Nest,
das Lied der Spatzen wird danach erklingen,
verschwindet erst die dunkle Nacht gen West.

Dann regt sich bald in Baum und Strauch das Leben
nach einem tiefen, wundersch├Ânen Traum,
und Nebel aus den feuchten Wiesen schweben
als helle Wolken hin zum Himmelssaum.

So laut ert├Ânt ein Singen und ein Klingen,
dass alle M├╝digkeit im Nu vergeht,
davongetragen mit den Vogelschwingen
und von der frischen Morgenluft verweht.

┬ę Curd Belesos

9
Verbrannte Erde / Tr├╝be Gedanken
« am: Dezember 13, 2019, 12:32:42 »
Ich schreite durchs Tal meiner tr├╝ben Gedanken,
wo dunkele Wolkengespenster mir dr├Ąuen.
Kein w├Ąrmendes Licht kann mein Auge erfreuen,
doch fest ist mein Schritt ohne Furcht oder Wanken.

Mein Umfeld bedroht mich mit b├Âsen Geb├Ąrden
und wird, wie einst Sodom, beherrscht durch das Laster.
Gef├╝hrt von Betr├╝gern regiert nur der Zaster.
Was soll aus der Welt, die ich liebte, noch werden.

So sprach man bereits schon vor Tausenden Jahren,
doch hat sie der Mensch ├╝berhaupt nicht verbessert,
nur Anstand, Moral wurden weiter verw├Ąssert
und sind nun so schlimm, wie sie vorher nie waren.

Uns wird diese Gier nach dem Mammon vernichten,
weil wir die Natur ohne Hemmungen sch├Ąnden
und all unser Sein wird im Chaos verenden.
Vielleicht will ein Sch├Âpfer uns Frevler auch richten.

┬ę Curd Belesos

10
Mit L├Âwenzahn und Lebensfreude / Ein Soldat kehrt heim
« am: Dezember 09, 2019, 15:15:11 »

Ich glaubte schon, ihr fehlt etwas,
da ihre Augen gl├Ąnzend nass
am Hoftor zu mir blickten
und als die erste Tr├Ąne rann,
da schaute ich sie fragend an,
als wir uns herzlich dr├╝ckten.

Ganz fest zog ich sie nun heran
und fragte leisen Tones dann:
ist es ein ├Ąngstlich Bangen?
Schau doch, die Welt ist wundersch├Ân,
ich freue mich dich hier zu sehn;
dann k├╝sst ich ihre Wangen.

Ach nein, sprach sie, ein freudig Los!
Dein Same keimt in meinem Scho├č,
oh, mach dir keine Sorgen,
die Tr├Ąne kam vor Gl├╝ck hervor
und Sehnsucht stieg in mir empor,
die lang im Herz verborgen.

Du bist ja wieder heil zur├╝ck
und mit dir auch mein Lebensgl├╝ck,
das lange fortgeblieben;
vorbei ist nun die Trennungszeit,
mein Herz ist voller Seligkeit
und wird dich immer lieben.

┬ę Curd Belesos

11
Das Bl├Âken der L├Ąmmer / Alte schw├Ąbische Weisheit
« am: Oktober 27, 2019, 22:07:56 »
Alte schw├Ąbische Weisheit
oder:
Winter ade, scheide tut weh

Dem Rosenstocke wird nicht bang,
stutzt man im Herbst ihm seine Zweige;
er wei├č, es dauert nicht mehr lang,
dann spielt der Lenz erneut die Geige
mit einem sch├Ânen, warmen Klang,
der Winter geht so schnell zur Neige;
was ihm die Maid zum Abschied sang,
wei├č ich genau, jedoch ich schweige.

12
Verbrannte Erde / F├╝r Sonja
« am: Oktober 08, 2019, 21:22:08 »

Auch wenn dein Liebster dir zu fr├╝h verstorben,
erhebe deine H├Ąnde nicht zur Klage,
denn Gott allein wei├č Antwort auf die Frage,
ob er des Himmels Gnade sich erworben.

Er ging von dir nach Kampf und schweren M├╝hen;
hat noch sein Leben mit dir ├╝berdacht,
dabei erkannt, welch Fehler er gemacht,
und wird als Stern am Himmel f├╝r dich gl├╝hen.

Du aber wirst dein Leben neu gestalten,
dabei auch unbekannte Wege gehen
und auf Zufriedenheit und Ruhe hoffen.

Die Welt steht dir f├╝r neue Taten offen;
du kannst gelassen in die Zukunft sehen
und deinen frohen Lebensmut behalten.

┬ę Curd Belesos


13
Zwischen Rosen und Romantik / Zur rechten Zeit
« am: September 12, 2019, 12:48:51 »

Es war noch fr├╝h, ein k├╝hler Sommermorgen
als ich mit dir hinab zum Ufer ging;
da mich dein Arm so z├Ąrtlich fest umfing,
f├╝hlte ich mich so gleich bei dir geborgen.

Der Meeresstrand lag einsam und verlassen,
leis brachen Wellen sich mit dumpfem Ton,
als du mich k├╝sstest, sp├╝rte ich es schon
und konnt mein Gl├╝ck vor Freude gar nicht fassen.

Ich wollte gern mit dir zusammen leben
und lauschte deiner Worte s├╝├čem Klang,
mir war, als ob dein Mund ein Lied mir sang;
ein jeder Ton lie├č mich zutiefst erbeben.

Du bist zur rechten Zeit bei mir gewesen,
bevor im Winter mir das Herz gefriert
und Liebessehnen seinen Sinn verliert;
an deiner Seite konnte ich genesen.

┬ę Curd Belesos

14
Zwischen Rosen und Romantik / Morgenlust
« am: Juli 28, 2019, 11:44:55 »

Strahlend stieg nach schwarzer Nacht
leuchtend hell das Licht empor.
In des tiefen Forstes Schatten,
taubenetzt auf gr├╝nen Matten,
zeigt sich bunter Bl├╝tenflor,
 
und an seinem Rande springt 
rasch und klar ein k├╝hler Quell;
dort lass uns durch Wiesen schreiten
bis in unbekannte Weiten,
denn der Tag erhebt sich schnell.

Munter geht es durch die Flur,
schau nach vorn und nicht zur├╝ck,
denn der Himmel zeigt sich heiter
und der Horizont wird weiter -
darum hab ihn fest im Blick.

Fr├Âhlich wandern wir zu zweit,
ach wie gerne m├Âchte ich
dich jetzt fest ans Herz mir pressen,
kannst du das Gef├╝hl ermessen?
Denn falls ja, dann k├╝sse mich.


┬ę Curd Belesos

15
Verbrannte Erde / Albtraumhafte Stunden
« am: Juli 19, 2019, 14:23:25 »
Still liegt der See und gl├Ąnzend wie ein Spiegel.
Man sp├╝rt die Nacht langsam hernieder steigen.
Kein Weltenl├Ąrm, nur abendliches Schweigen,
im Schatten ihrer sanften, dunklen Fl├╝gel.

Doch auch die Alben kommen bald und drohen,
die Lebensh├╝lle deines Seins zu brechen,
wenn sie mit grauenvollen Stimmen sprechen,
als seien sie dem H├Âllenschlund entflohen

und h├Ątten sich all gegen dich verbunden,
um Leib und Sinn in ihren Bann zu ziehen.
Dir fehlt die Kraft, dem Grauen zu entfliehen
in diesen schwarzen, albtraumhaften Stunden.

Dann liegst du da, in panischer Erregung,
derweil die Angst sich in der Seele spreitet
und das Ertr├Ągliche fast ├╝berschreitet.
Doch du bist starr, unf├Ąhig zur Bewegung.

Erst mit dem Morgen gibt es ein Entkommen,
denn wenn dein Geist erwacht, sind sie verschwunden.
Du f├╝hlst dich schwach und k├Ârperlich geschunden,
doch froh, dass sie dein Leben nicht genommen.

┬ę Curd Belesos

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