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Themen - Pit Bull

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Zwischen Rosen und Romantik / Diyana
« am: Oktober 25, 2017, 07:58:42 »
Diyana

In deinem rabenschwarzen Haar
steckt eine weiße Orchidee
wie ein Juwel im Silbersee.
Du wirkst mir fern und unnahbar.

In deinen Augen glitzert Meer,
hell wie ein klarer Wasserfall,
so makellos wie Bergkristall,
doch deine Blicke wirken schwer.

Auf deinen Lippen strömt ein Fluss -
er riecht nach Zimt und Honigtau.
Ich folge dir ins himmelblau
und tauche ein in deinen Kuss.


2
Neues vom Wind / Warum ich mich rar mache
« am: Januar 10, 2017, 07:01:32 »
Liebe Forengemeinde,
seit der Diagnose Alzheimer, die vor 3 Jahren bei meinem Vater festgestellt wurde,
hat sich mein Tagesablauf entscheidend verändert. Neben der Arbeit bin ich mehr-
mals in der Woche bei meiner Mutter, um ihr bei den Einkäufen, dem Haushalt und
den Behördengängen zu helfen. Da bleibt kaum Zeit, sich mit Gedichten zu beschäftigen
oder Kommentare zu schreiben.

Meine Mutter hat es bis heute nicht übers Herz gebracht, ihren kranken Mann in ein
Pflegeheim zu bringen, obwohl die Familie sie bei allem unterstützt.
Ich denke, es ist nur noch eine Frage der Zeit, daß sie zur Einsicht kommt, denn mein
Vater wird immer agressiver und ist insgesamt äußerst anstrengend geworden.

Danke für euer Verständnis.

VG Pitti

3
Das Blöken der Lämmer / Hans Alois F;ck
« am: Juli 07, 2016, 13:26:28 »
.
Mein Name ist F;ck und darauf bin ich stolz!
Ich glaub da Karma, klopf gerne auf Holz,
und trag eine Botschaft. Da meint meine Frau,
ich wäre ein Prahlhans und alberner Pfau.

My name is Programm und mein Leben ein Glück,
oft rief da mein Sohnemann „fuck you“ zurück.
Man lacht über mich - meine F;ck-Signatur,
als würd ich nur f;cken. Doch da bin ich stur.

Ich f;cke ganz selten, bin äußerst latent,
bin aber auch keimfrei ein Supertalent.   
Mein Name ist F;ck und die Welt rastet aus,
denn ich bin der F;cker in unserem Haus.
.


4
Verbrannte Erde / Anna (†16)
« am: Juni 23, 2016, 13:39:19 »
Anna (†16)

Anna fühlte sich zu dick,
hielt daher streng Diät.
Dünn sein fand sie furchtbar schick -
zur Umkehr war's zu spät.

Anna's Körper war fragil,
ihr Spiegelbild blieb fett.
Weiter Hungern war ihr Ziel -
mutierte zum Skelett.

Anna wurde plötzlich krank,
man pflegte sie gesund.
Erst als sie auch nichts mehr trank,
skalierte der Befund.

Anna starb. Und dabei brach
der Mutter auch das Herz.
Der Familie blieb danach
nur Trauer und der Schmerz.

(Nach einer wahren Begebenheit > Link zum Zeitungsartikel: http://www.bild.de/news/2010/magersucht/anna-hungerte-sich-zu-tode-14112160.bild.html )




5
Zwischen Rosen und Romantik / Olive im Paradies
« am: Oktober 10, 2015, 12:53:04 »
Ich liebe dein süßes Bikini-Atoll -
bekomme den Hals davon einfach nicht voll.
Ich mag die Olive in deinem Verlies,
ritt lüstern mit dir gern ins Goldparadies.

Wie aal ich mich gern in dem Riff voller Moos,
mich lässt auch dein feuchter Äquator nicht los.
So zieh ich mir über das Kaugummiboot
und reib mich an dir bis ins nächtliche Rot.


6
Mit Löwenzahn und Lebensfreude / Warum ich große Brüste mag
« am: September 25, 2015, 20:17:36 »
Sie werden von der Männerwelt geliebt,
wie schön, daß es so große Brüste gibt.
Nur große Brüste trägt die Luxusfrau,
dem reichen Mann sind sie der Supergau.

Nur große Brüste machen mich verrückt.
An großen Brüsten fand ich stets mein Glück.
Ich liebe und verehre Doppel D;
ein Körbchen größer tut mir auch nicht weh.

Nur große Brüste sind ein Hochgenuss,
besonders mag ich sie aus einem Guss.
Für jeden starken Mann sind sie der Clou!
Mit großen Brüsten bin ich schnell per du.

7
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Die sieben Todsünden
« am: September 24, 2015, 13:59:32 »
Im Wesen ist er arrogant,
wird daher oft ein Protz genannt.
Er prahlt mit Schmuck und Edelholz
und ist auf seinen Reichtum stolz.

Im Grunde ist er mehr als kleinlich
und ist zudem infam und peinlich.
Er zählt die Münzen, Tag und Nacht,
die er im großem Stil bewacht.

Im Leben will er stetig siegen
und lügt, daß sich die Balken biegen.
Wo mancher sich in Schweigen hüllt,
ist er von großem Neid erfüllt.

Im Kern will er die Leute reizen
und dabei nicht mit Zoten geizen.
Und ärgert er sich bis aufs Blut,
dann tobt und wütet er vor Wut.

Im Lieben ist er wie ein Stier
und täglich wächst in ihm die Gier.
Wo Herzen blinken, bunt und grell,
geht er am Abend ins Bordell.

In Wahrheit ist er Allesfresser,
wetzt ausgezehrt sein Aufschnittmesser.
Er schlingt das Essen in sich rein
und schmatzt laut wie ein Warzenschwein.

Im Innern ist er sehr gelassen
und kann sein Glück noch gar nicht fassen.
Er lungert auf der Parkbank rum
und macht sich nicht für andre krumm.



8
Das Blöken der Lämmer / Kollektiver Hass
« am: September 24, 2015, 07:24:57 »
Es zetert laut der Schinder:
„Ich hasse alle Kinder.“
Und beichtet das Genie:
„Ich hasse alles Vieh.“

Das Muttersöhnchen greint:
„Ich bin ein Menschenfeind.“
Der allergrößte Renner:
„Ich hasse alle Männer.“

Der eingebildet Kranke
hasst Blumen von der Tanke.
Und Nachbar Ulli Koch,
der hasst das Sommerloch.

Die Frau mit Schuldkomplex
hasst miesen Autosex.
Und ich hab auch 'nen Stich;
denn ich, ich hasse mich!

9
Verbrannte Erde / Alter Ego
« am: September 24, 2015, 06:19:56 »
Alter Ego ist ein Schleimer,
ein bigotter und gemeiner.
Er folgt jedem Modetrend,
ist pervers und indolent.

Alter Ego ist ein Schatten,
wie Kloake für die Ratten.
Er ist wie ein Avatar -
zwanghaft und stets austauschbar.

Oft besucht er schwarze Messen,
ist dabei total besessen,
ist idiotisch und saudumm.
Heute bringe ich ihn um,

schlitze ihm die Kehle auf,
kappe seinen Blutkreislauf.
Wütend bin ich, sehe rot,
schlag den Alter Ego tot.

10
Zwischen Rosen und Romantik / Libido
« am: August 10, 2015, 05:34:46 »
*
Locke mich mit deinen Reizen,
schenke lustvoll mir ein Pfand.
Kreise leicht dein Wonnebecken,
raub mir meinen Rest Verstand.

Bücke dich, du Lustgespielin,
stütz die Hände an die Wand.
Will von hinten dich begehren,
ungehorsam und galant.

Keine Scheu, du meine Schöne;
komm entgegen mir ein Stück.
Spiel mit mir - mit allen Sinnen,
neig dich vor und stoß zurück.

Lass uns beide triumphieren -
sinnlich wechselt heiß der Takt.
Fließen jetzt im gleichen Rhythmus,
bebend gipfeln wir im Akt.
*

11
Geburtstagskinder / Pitti hat "Ja" gesagt
« am: Juli 25, 2015, 13:20:02 »
>> Foto entfernt <<

12
Verbrannte Erde / Words Like Violence
« am: April 09, 2015, 06:25:45 »
Worte sind wie feiste Schläge,
meine Seele ist verletzt.
Setz sie an, die Kettensäge,
und das Messer wird gewetzt.

Meine Welt, sie bricht zusammen,
meine Hoffnung siecht dahin.
Mein Zerebrum steht in Flammen,
weil ich längst verloren bin.

Hast dein Ehrenwort gebrochen,
ich habs lange nicht kapiert.
Wirfst mir hin den letzten Knochen
und mein Ruf ist ruiniert.

PS: Dieses Gedicht hatte ich am 06.04.15 auf Poetry.de veröffentlicht und wurde ohne Angabe von Gründen am 08.04.15 vom Admin gelöscht

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Das Blöken der Lämmer / Schmerz und Blut
« am: September 25, 2014, 08:55:37 »
Das Steinherz lügt und trügt herum,
macht jeden Mann - macht alle dumm.
Sie kokettiert mit ihren Reizen,
doch weigert sich – will sich nicht spreizen.

Sie lockt den Mann mit Schmeichelei,
doch will der mehr, ists schnell vorbei.
Dann wird sie frech und uncharmant,
wird patzig gar und arrogant.

Das Steinherz ist und bleibt nur fad:
Es machte niemals nie Spagat.
Drum Männer, seid bloß auf der Hut;
denn Steinherz steht auf Schmerz und Blut.

14
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Fragment [experimentell]
« am: September 16, 2014, 15:27:03 »
Du bist ein Aas,
das nur zum Spaß
die Seele fraß,
sich dran verschluckt,
ganz furchtbar spuckt,
sich ängstlich duckt,
wenn es da kracht.

Du Vagabund
läufst nicht ganz rund.
Du feiger Hund
bleibst stur und stumm.
Nimm's mir nicht krumm:
Ich bring dich um
um Mitternacht.

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Mit Löwenzahn und Lebensfreude / histoire d'amour
« am: September 16, 2014, 13:53:29 »
Ich treff mich heimlich mit der Moni,
dem Eheweib vom Hammer-Toni,
und Hammer-Tonis großer Hammer,
der lagert in der Werkzeug-Kammer.

Die Moni nimmt die Angst in Kauf
und schüttelt schnell die Kissen auf,
wenn ich bei ihr im Bettchen war.
Wie schön sie ist, wie wunderbar!

Der Hammer-Toni ahnt noch nichts
vom Stelldichein des Bösewichts,
der ich ja bin. Ich treib es wild,
bis mich der Hammer-Toni killt.

Dann hat sich Moni doch verraten.
Der Toni roch schon diesen Braten
und holt den Hammer aus der Kammer:
Und jetzt beginnt es, das Gejammer ..

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