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Themen - Agneta

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Helden
« am: Mai 15, 2020, 09:53:19 »
Helden

Sie hatte ihm geglaubt,
als Blumen an dem Feldrand sprossen
und Tage ihr in Goldnes gossen.
Denn Glauben ist erlaubt!

Sie hatte ihm gegeben,
als sanfte K√ľsse innig flossen,
hat sie es doch so sehr genossen.
Und an der Hauswand woben Reben.

Sie hatte ihm verziehen,
als Blumen ihre Köpfe senkten,
sich Zeigefinger warnend schwenkten.
Denn Heldenzeit ist nur geliehen.

Erst als ihr kleiner Sohn ihn r√ľgt,
weshalb er immer denn so l√ľgt,
da findet er dem Kind kein Wort
und geht f√ľr immer fort.

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Eine Geschichte, die Angst macht

Ich erzähle euch heute eine Geschichte. Eine Geschichte, die vielleicht alle Tage vorkommt, vielleicht auch nicht. Eine, die mich verwirrt, sprachlos macht. Fast hilflos. Eine Geschichte, die mir Angst macht wie damals das Märchen von Rotkäppchen und dem bösen Wolf, als ich noch ein Kind war.
Dem Wolf, der nicht die Großmutter frisst, sondern das Rotkäppchen. Weil es verdammt noch mal nicht auf Großmutter hören will.Weil Großmutter Märchen nicht mag.
M√§rchen, die Menschen erz√§hlen, die sich als stetiges Opfer darstellen und empfinden. M√§rchen,  die sich sp√§ter als L√ľgen herausstellen. Es gibt diese W√∂lfe, die mit hinkender Pfote daherkommen, mit struppigem Fell und traurigen Augen, wo Rotk√§ppchen vergisst, dass W√∂lfe keine Haushunde sind. W√∂lfe bleiben immer W√∂lfe, sagt Oma, die zun√§chst auch ber√ľhrt ist von der Jammergestalt, die Liebe und ein Zuhause sucht. Doch nachdem sie dem Wolf den Tisch gedeckt haben und er nicht mehr geht, wird Oma misstrauisch. Forscht nach, wo kommt der  Wolf her, was und wie sind seine Ahnen, wie war sein wahres Leben. Der Wolf aber schweigt. Und Oma, die ihren Handkantenschlag nicht mehr gut beherrscht und sich einem Wolf nicht mehr gewachsen f√ľhlt, sagt: Kreidefresser bleiben Kreidefresser.
Der Wolf ist so gekr√§nkt, dass er geht, sich in die B√ľsche schl√§gt. Sein Fell ist nicht mehr so struppig, seine Pfote heilt.
Oma ruft die Tiersch√ľtzer, dass sie sich um den Wolf k√ľmmern. Damit er nicht im Geb√ľsch lauert und auf Rotk√§ppchen wartet. Nur deshalb. Denn ein L√ľgner bleibt immer ein L√ľgner und ein Wolf bleibt immer ein Wolf.
Und Oma hat niemanden mehr, der einem  Wolf entgegentreten k√∂nnte. Ihr Mann, der fr√ľher B√§ume mit der blo√üen Hand ausrei√üen konnte, ist alt. Wie Oma auch. Einen Hund wie den mutigen, gro√üen Boxer hat sie nicht mehr. Der h√§tte dem Wolf schon gezeigt, wo es hinausgeht. Aber Oma hat nur sich selbst und ihr Reden. Also redet sie. Auf Rotk√§ppchen ein. Und wei√ü doch, dass sie den Wolf so nicht vertreiben kann. F√ľr immer. Nicht mehr.
Er sagt, sie wären seine Familie. Und Oma schaudert.
Darum ruft Oma mich an und erzählt mir diese Geschichte. Eine Geschichte, die nicht alle Tage vorkommt, eine Geschichte, die Angst macht.
Rotk√§ppchen aber geht heimlich hinaus in den Wald. Sein rotes K√§ppchen wippt im Wind, ihr Picknickk√∂rbchen baumelt am Handgelenk, best√ľckt mir leckerer Wurst und S√ľ√üigkeiten, die W√∂lfe m√∂gen. Sie sagt, sie liebt ihn, den Wolf.



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Wochen mit Kontaktsperre

Manchmal geht der Tag vorbei,
als wär er von sich abgekehrt,
vertieft, ganz in Gedanken.

Versunkene, die in ihm ranken,
was ihn beschneidet und beschwert ,
als wäre er nicht frei,

als wären all die leeren, blanken
Momente, Stunden sinnentleert,
als wär er einerlei,

der Tag. Er geht vorbei,
als wärst du nicht dabei.



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Eulenspiegeleien / Denunzianten (Serie Corona)
« am: April 20, 2020, 11:04:36 »
Denunzianten (Serie Corona)

Mein vierj√§hriger Enkel steht vor der T√ľr. Seine Augen strahlen, und seine √Ąrmchen strecken sich mir entgegen. Oma, ruft er selig und ich rufe ebenso selig: Jona! Wie zwei Ertrinkende, die sich an den Strand gerettet haben, halten wir uns in den Armen. Eine Woche lang haben wir uns nicht gesehen. Sonst passen wir drei Mal pro Woche auf den Kleinen auf.
Kinder können den Virus in sich tragen, Kinder sind ein Risiko. Kinder werden jetzt als Dämonen an die Wand gemalt. Das kommt den kinderfeindlichen Deutschen gerade recht. Kinder machen Lärm und Dreck und nun sind sie auch noch gefährlich!
Die These, dass Kinder ein erh√∂htes Infekt-Verbreitungs-Risiko darstellen als andere Menschen, ist wissenschaftlich ebenso unbewiesen wie alles andere auch, was wir √ľber Corona h√∂ren und lesen. Vermutungen, Annahmen, Hypothesen- nicht mehr.
Mein Enkel geht seit Wochen nicht mehr in die Kita, trifft keine Freunde und ist meist zuhause. Warum also sollte er ein höheres Infektionsrisiko darstellen als jeder Rentner, der im Supermarkt an mir vorbei schleicht. Ohne den Abstand einzuhalten?
Meine allein erziehende Tochter hat in den letzten Wochen Homeoffice gemacht, aber nun fordert ihr Arbeitgeber die R√ľckkehr an den Arbeitsplatz.
Ein Wohnungsnachbar, der nie Besuch von seinen Kindern erhält, murrt: Das ist verboten, dass die kommt mit dem Kleinen! Falsch, raunze ich, es ist nicht verboten in NRW, nur nicht empfohlen. Gehen Sie schnell vorbei, sonst werden Sie noch krank!
Warum hängt der verbitterte Alte so an seinem einsames Leben, wenn doch nicht mal seine Kinder mit ihm zu tun haben wollen, frage ich mich.
Ja, es ist vielleicht ein Risiko, vielleicht auch nicht, aber mit einem Schlag h√∂rt das Stechen in meinem Herzen auf, als ich den Kleinen im Arm halte. Wenn es ein Risiko w√§re, dann w√§re es meines. Und die Zeit, die ich noch habe, gestalte ich innerhalb der Regeln so, wie ich es f√ľr richtig halte.
Ich zeige Sie an, schimpft der Mann. Ich l√§chele h√∂hnisch und denke: Armseliges W√ľrstchen.
Mein Vater hat in punkto Risiko immer gesagt: Man kann sich auch den Finger in der Nase brechen!
Und ich f√ľge gedanklich dazu: Vielleicht auch beim Schreiben von Anzeigen √ľber die Nachbarn.


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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Selbst entscheiden
« am: April 16, 2020, 11:23:49 »
Selbst entscheiden

Wir fragen uns oft: Tat ich gut, tat ich richtig?
Und doch ist die Antwort im Endeffekt nichtig.
Entscheidungen selbst in der Hand zu behalten,
heißt Freiheit, heißt, Leben autark zu gestalten.

Denn manches, was falsch schien, entpuppt sich als richtig,
drum nimm den Moment heute gar nicht so wichtig.
Am Ende wird alles sich f√ľgen und richten,
wir sehen doch immer nur ganz d√ľnne Schichten

vom Teppich des Lebens, der unfertig ist,
bis irgendwer einst uns das Totentuch misst.
Entscheide dich selbst- suche nicht,dies zu meiden!
Denn sonst werden andere f√ľr dich entscheiden.

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Corona-Song ( Zum Mitsingen und zur Förderung der Solidarität)

Jetzt singen alle liebe Lieder,
dass Harmonie uns sprieße.
Im Lock Down, siehe, singt man wieder,
was mancher besser ließe.

Die Politik wirft reichlich Knete
und die EU Bon-Bons.
Doch hilft das weder Hans noch Grete,
die haben keine Fonds.

Fuck off, Corona,
du bist Charade pur.
Du fiese Möpp von Virus,
du offenbarst uns nur.


Manch Virologe spricht und spricht,
ist wirklich richtig schlau.
Er wei√ü so vieles √ľber dich,
doch leider nix genau.

Ein Laumann, wie man so schön sagt,
verspahnt Demokratie,
die unsre B√ľrger sch√ľtzend plagt
mit Parkbank-Sitz-Phobie.

Fuck off, Corona,
gehst locker von der Hand.
Du fiese Möpp von Virus,
den irgendwer erfand.


Der Exit vom Corexit ist:
Ach, sperrt die Alten ein!
Sonst stirbt uns noch die gute Wirtschaft.
Prämisse muss halt sein.

Und alle singen liebe Lieder
von Solidarität.
Und Deutschland selektiert bald wieder.
Was schon mal ging, das geht.

Fuck off, Corona,
man sah’s an China schon,
die Fähnchen winken blanken Hohn.
Fuck off, Corona,
du zeigst uns Menschs Natur,
und wenn uns eins jetzt retten kann,
dann ist es Diktatur.

Anm. Fuck off- verpi.. dich

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Zwischen Rosen und Romantik / Die letzte Chance
« am: April 07, 2020, 09:09:19 »
Die letzte Chance

Und als wir es so gar nicht mehr erwähnten,
da machten wir uns vor, es wär vorbei.
Doch als mir dann die Augen plötzlich tränten,
da dachte ich: Was kommt, das sei. Das sei!

Wir haben es doch oft genug besprochen,
wir können beide nicht mehr so weit laufen.
Da sollten wir uns keinen Hund mehr kaufen!
Doch etwas ist in mir daran zerbrochen.

Als du mich sahst, bist du zu mir gekommen,
du schlecktest mich, als w√ľrden wir uns kennen
So habe ich dich auf den Arm genommen.
Du kleiner Mops, ich w√ľrd dich Junus nennen.

Du kuscheltest dich tief in meinen Kragen,
ich dr√ľckte dich, wie ich nur einen dr√ľckte.
Und in mir war, als ob die Welt verr√ľckte,
ein tiefer Frieden, konnte nichts mehr sagen.

Wir gr√ľbelten, wie man es schaffen kann,
zwei Tage lang, mit Tochter, Schwiegersohn.
Die Kinder boten Unterst√ľtzung an,
da hatte deine Z√ľchterin dich schon

verkauft…
Und wenn wir es so gar nicht mehr erwähnen,
dann weiß ich, wenn mir meine Augen tränen:
Es ist vorbei. F√ľr alle Zeit vorbei.


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Im Gras wispert Hoffnung / Schon lange her
« am: M?RZ 27, 2020, 12:58:56 »
Schon lange her

Die erwachsene Tochter Desiree hat f√ľr die Eltern beim Arzt Rezepte abgeholt, jetzt in der Corona-Krise. Die Fr√ľhlingssonne erleuchtet den Morgen, die V√∂gel zwitschern in den B√§umen, die sich zaghaft belauben. Als w√§re nichts. Als w√§re alles wie immer.
Desiree betritt die Apotheke, um rasch die Rezepte einzul√∂sen. Sie ist eilig, hat eigentlich Home-Office. M√ľhsam hat sich ihre Mutter nach ihrem Umzug in diese Stadt vor etwas √ľber einem Jahr das gute Verh√§ltnis zu dieser Apotheke aufgebaut.
Die Apothekerin h√§lt das Rezept in den Strahl einer der grellen, kalten Deckenleuchten. ‚ÄěDas gibt es doch nicht! Der Arzt hat ja nur zwanzig Tabletten aufgeschrieben!‚Äú. ‚ÄěTja,‚Äú sagt Desiree lakonisch, ‚ÄěMonats- und- Quartalsende.‚Äú  Eine Kollegin kommt hinzu, sch√ľttelt den Kopf.
Die Apothekerin fragt nach dem Dackel, weshalb man die Eltern nicht mehr mit ihm spazieren gehen sehe. ‚ÄěSchlechtes Thema, ganz schlechtes Thema,‚Äú antwortet Desiree traurig. ‚ÄúJanosch ist letzten Sommer gestorben. Meine Mutter kommt nicht dr√ľber weg.‚Äú ‚ÄěIst doch schon so lange her,‚Äú murmelt die Kollegin.
Die Apothekerin wendet wortlos das Rezept in ihrer Hand. Dann entscheidet sie, gegen Zuzahlung von drei Euro eine Hunderterpackung auszuhändigen. Die anderen Kunden halten geduldig zwei Meter Abstand. Der Mann hinter Desiree lächelt und schaut beständig auf den kleinen Terrier, den er draußen angeleint hat.
Die Kollegin rollt die Augen, als die Apothekerin, bevor sie kassiert, in den Fr√ľhst√ľcksraum huscht. Es fiept etwas dort und es h√∂rt sich an wie ein junges H√ľndchen.

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Pandemie
« am: M?RZ 22, 2020, 11:39:43 »
Pandemie

Und es war ein Fluch
√ľber allem, was da lebte,
webte die Geschichten,
die man nie vergisst.

Wollte s√ľhnen, wollte richten
wie ein stummer Krieg,
der mit eignem Maßstab misst,

der die Menschen quält,
ihnen zeigt, noch im Vernichten,
was im Leben zählt.

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Verbrannte Erde / Der Ast
« am: M?RZ 11, 2020, 09:43:05 »
Der Ast

Sie war ein lebensbejahender Mensch, eine Optimistin. Stark und verantwortungsbewusst f√ľr die, die ihr anvertraut waren. Und f√ľr die, die sich ihr anvertrauen wollten, weil sie irgendwie immer abzurutschen drohten auf der schmalen Klippe des Daseins. Ja, sie war eine K√§mpferin. Ihr Leben lang schon. Eigentlich.
Immer √∂fter aber ertappte sie sich neuerdings dabei, wie sie in die nackten Winterb√§ume schaute, wenn sie auf dem Balkon sa√ü. Wie sich eine seltsame Traurigkeit anschlich im Grau des Morgens, das sich √ľber den Tag ergoss. Sie beobachtete die Elstern, die hoch oben in der Pappel ein Nest bauten. Sie wusste, sie durfte sie nicht nisten lassen, diese Traurigkeit.
Die laublosen, d√ľrren Zweige der B√§ume wedelten sacht im Wind. Wie entbl√∂√üt standen sie da, die alten Riesen. Verletzlich. Sie bogen sich mit dem Wind, sie hatten gelernt, dass sonst die Zweige schmerzhaft brechen. Hatte sie selbst auch gelernt?
Der letzte Sturm hatte dennoch einen kr√§ftigen Ast zertr√ľmmert. Einen von den Starken. Hilflos hing er noch wie am seidenen Faden am Stamm. Sein helles, rindenloses Holzfleisch schrie lautlos. Wie gerne h√§tte sie den Ast abgerissen und erl√∂st, aber er hing zu hoch. Sie schaute auf die gro√üe Wunde und f√ľhlte mit. Er kann nicht loslassen und kann doch nicht bleiben, dachte sie.
Letztens noch hatte ein kluger Freund gesagt: Dein Leid entsteht dadurch, dass du am Leben teilnimmst und meines dadurch, dass ich mich davon zur√ľckgezogen habe. M√∂gen wir beide daran wachsen.



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Die Angst der Torwartfrau vorm Elfmeter

Vom Soldaten bis zum Manager
sind schon einige durch diese T√ľr geschritten,
verliebt in meine Tochter.
War niemals ein Problem f√ľr mich,
doch ich bin alt geworden.

Jetzt sind es keine B√ľbchen mehr,
die vor der Lehrerin Respekt bekundeten.
Jetzt sind es Männer mit Geschichten,
Erfahrungen und scharfen Augen.
Wie geb ich mich? Was zieh ich an?

Will meiner Tochter nichts verderben,
sie soll doch endlich gl√ľcklich werden.
Der erste Eindruck zählt. Sekunden nur.
Ich schlafe schlecht in jener Nacht davor.

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Niemals jeiht man so janz
« am: Februar 27, 2020, 12:27:05 »
Niemals jeiht man so janz

Als isch domals aanjekomme,
wusst isch nit, ob isch do blieve.
Doch du häst misch aanjenomme,
un et woard de jroße Liebe.

Häst misch dinge Sproch jeliehrt,
dinge Minsche losse lewwe.
Häst misch hätzlisch akzeptiert,
dinge Lewwensfreud jejewwe.

Stille Weite, plattes Land,
nahmt misch fr√ľndlisch an de Hand,
jrad , als ob ihr um misch wusstet.
Kerpen, wo isch Heimat fand,
ohne dat isch froche musste.

Met Dank an ming Stadt Kerpen un ihre Minsche f√ľr 30 jute Joare.

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Zwischen Rosen und Romantik / Die Wartende
« am: Februar 09, 2020, 10:42:12 »
Die Wartende

Ein Lächeln spielt um ihren vollen Mund,
als wäre sie vor langer Zeit verstummt.
Ihr Teint strahlt porzellanig, adelsbleich,
ihr Blick geht in ein Nichts, erstarrt, doch weich,

als horche sie auf einen Sehnsuchtsruf,
die Göttergleiche, die sich niemals regte.
Wenn unbarmherzig Eiswind um sie fegte,
dann stand sie stolz, als wär sie so reich

durch etwas, das der eine in sie legte,
der sie in warmer Sinnlichkeit erschuf.

15
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Gedanken zur Wahrheit
« am: Februar 01, 2020, 14:41:40 »
Wahrheit (Aphorismen)

1. Jeder Mensch trägt seine Wahrheit wie seinen Haarschnitt.

2. Findest du ein K√∂rnchen Wahrheit zwischen den M√ľhlsteinen,
    so wird daraus noch lange kein Brot.

3. Die Wahrheit tanzt im Licht der subjektiven Gegebenheiten,
    die L√ľge lauert in ihren Schatten.

4. Wer der Wahrheit näher kommen will,
    der muss zu sich selbst Abstand halten.

5. Die faktische Wahrheit baut Br√ľcken,
    die emotionale zieht Fallstricke.

6. Sag mir die Wahrheit!
    Welche?




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