die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Das Blöken der Lämmer => Thema gestartet von: Alive am Januar 25, 2011, 20:22:02
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Ich soll sie besuchen
vere-mailt sie mir,
zu Kaffee und Kuchen.
Am Sonntag um vier.
Brav kaufe ich Blumen,
staffiere mich aus,
den Rest Frühstückskrumen
putz ich aus mir raus.
Nun schell ich gewaschen,
steh vor ihrer Tür,
werd sie gleich vernaschen.
(Mann kann nichts dafür.)
Es öffnet mir Jürgen,
ihr Ex-Ehemann.
Ich fang an zu würgen,
er mich auch sodann.
Ich gehe nie wieder
zum Sonntagskaffee.
Verschon meine Glieder.
Trink zukünftig Tee.
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hallo alive,
zum glück bist du neulich dem jürgen entwischt!
der ausflug hat dich wohl gar nicht erfrischt?
ich kanns ja verstehn, dass die wut in dir glimmt:
die maid hats vergeigt, wenn das timing nicht stimmt!
nur einen vers konnt ich nicht erhaschen:
was heißt denn das, bitte:
schell ich gewaschen
schmunzelgruß, larin
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Danke larin für den Kommentar.
Schell ich bedeutet:
Ich klingel. An der Schelle.
Oder ich schelle an der Klingel.
Knopfdruck.
Gewaschen müsste klar sein...
Lieben Gruß!
Volker
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ah so.... :D, da stand ich wohl auf der leitung!
ich hab immer nur "schnell ich gewaschen gelesen"
die stelle find ich übrigens auch sehr gelungen::.
Ich fang an zu würgen,
er mich auch sodann.
ist jürgen eigentlich noch böse?
immerhin gäbs ja auch die möglichkeit eines dreiecks......
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Ach Quatsch.
Jürgen ist nicht mehr sauer.
Dank meiner 45er liegt er im Ofen.
Zwar fehlt's mir an Trauer,
doch kann ich gut pofen.
See You!
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Hahahaha!
Was Blicke nicht schaffen:
Magnum wirds raffen!
cyparis