die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Das Blöken der Lämmer => Thema gestartet von: a.c.larin am Januar 26, 2011, 18:53:25
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Wir Dichter sind ein eigen Volk-
in einer Sprache soo verschieden!
Die Kuh, die jeder für sich molk,
kennt jeder anders. Doch: Zufrieden
macht immer nur die eigne Butter,
nach eigner Butterrezeptur.
Die Lyrik-Kuh gibt allen Futter!
Sie selber kümmerts keine Spur,
was man aus ihren Zitzen sauge,
denn sie ist heilig, zweifellos:
Die Dichterschar kämpft Aug um Auge!
Da ist das Kastenwesen groß.....
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Liebe Andrea.
Wir Reimer schreiben gern und oft,
auf Dauer, oder unverhofft.
Wir lesen auch die Konkurrenz
und ziehen dann die Konsequenz:
Das ist doch Müll, was die da schreiben.
Man muss sich an dem Unsinn reiben.
Auch wenn es dir das Herze bricht.
Verbieten kannste das ja nicht.
Drum schreibste einen Kommentar:
"Dein Werk, das ist so wunderbar,
dass man es niemals mehr vergisst!"
Im Wahrheit denkste aber:"MIST!"
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Lieber Günter,
vielen Dank für die erschreckend ehrliche Antwort! :o
Wir Dichter machen ein Gelaber-
schluckt mans nicht ohne Wenn und Aber,
dann sind wir tief gekränkt, verstimmt,
weil sich der andre so benimmt!
Es ist ja wirklich unerhört,
dass so ein Fant an dem sich stört,
was wir da geistig aus uns pressen
an Lüsten , Leiden, Interessen.
Das hat gefälligst zu gefallen,
und zwar sofort und auch bei allen! >:(
Die Wirklichkeit bei mir zu Haus
sieht leider gänzlich anders aus... :(
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Bei Reimern ist der eigne Herd
deshalb zumeist nicht sehr viel Wert.
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wie kann nur so traurig sein!
Genießt das Gras auf grüner Wiese!
Dem Lyriker ist Lyrik rein,
drum müht er sich um diese! :)