die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Das Blöken der Lämmer => Thema gestartet von: Alive am Januar 27, 2011, 13:23:28
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Der Lyricus, an sich sensibel,
hat heute einen Wutanfall.
Ansonsten ist der Typ penibel,
es kommt ihm auf 'harmonisch' an.
Nur ist ihm heute nicht danach.
Danach heißt nach der letzten Nacht.
Er ist in seinem Schlafgemach
erst nachmittäglich aufgewacht.
Nun schimpft er, spottet. Seiner Stirne
entnimmt er einen Tropfen Schweiß.
All so was kommt aus seiner Birne,
im Locusgang folgt ihm der Steiß.
Alles Kacke, möcht er sagen,
da das so sich nicht gehört,
grummelts weiterhin im Magen.
Was ihn nicht beim Pupsen stört.
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Der Lyricus würde die Situation vielleicht so verreimen:
Oh weh, mir Armen
grimmts in den Darmen!
Ach, hab Erbarmen,
böse Welt!
Doch heißts ja :
Es gescheh dein Wille!
Drum halt ich tapfer jetzt die Brille
(am Klo) , bis dass der "Groschen" fälllt!
Interessante Frage , die du da aufwirfst:
Wie fluchen eigentlich Dichter?
Das müsste man sich mal überlegen..........
Ich würd auch gern mal erst am Nachmittag aufwachen ,
und nicht um sechs Uhr in der Früh.
der Lyricus ist zu beneiden!
neidgelbe grüße, larin
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Darauf folgt ein Grinsepeter, und ein Volker.
Hinterher.
Gnäd'ge Frau, ein Dichter flucht
nicht weil er in Nöten ist.
Doch wird selten ausgesucht
was sich dann bezeugt als Mist.
In diesem erfreulichen Sinne
dankt Dir
Alive
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Dichter fluchen nicht, sie leiden stumm.
Sie bedichten's Drumherum! :)