die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: cyparis am April 07, 2011, 11:20:56
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Dunkel war in mir.
Ich fror, obgleich die Sonne schien.
Elend hieß der neue Tag.
Mut? Gar Hoffen schier?
Prassen wollt ich. In Wonnen glühn.
Elend ist es, was ich trag.
Rose ist vom Rost zerfressen.
Dornen gibt sie, keinen Trost.
Innert fühl ich mich von mir vergessen.
Doppelt karg. Im Frost.
Ist dieser Tag mir zugemessen?
(c) 06.04.2011
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Schade, daß noch nix kam...
Wo ich mir so Mühe gab, daß es ein echtes Akrostichon wird..... ???
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Hi, Anne!
Ich habe den Tag vertan! - Schönes Akrostichon!
Dunkles waberte in mir. Zeile zu kurz.
Ich fror, obgleich die Sonne schien.
Elend hieß der Tagbeginn. Reimt sich wenigstens einigermaßen mit "schien".
Mut in mir? Gar Hoffen schier? Verständlicher so, auch metrisch runder.
Prall gefüllt im Anbeginn, Zeile war zu lang.
Elend ist, was heut ich bin. Reim auf "Anbeginn.". So bleibt kein loses Ende.
Rose ist vom Rost zerfressen.
Dornen gibt sie, keinen Trost.
Innert bin ich mir vergessen. Zeile zu lang. Schöne alte Form: "Innert"!
Doppelt karg lieg ich im Frost. "Frost - Trost": Kurzes "o" - langes "o" - kein guter Reim. Alternativvorschlag: "Schicksal, grausam ausgelost!"
Ist mir solches angemessen? Metrisch passender, aber zu sehr die Aussage verändernd? Du entscheidest.
Alle Vorschläge nehmen Rücksicht auf dein Akrostichon. Nimm, was du magst.
Sehr gern gelesen. LG, eKy