die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: cyparis am April 27, 2011, 09:58:20
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In meinem Herzen bebt Gedinge,
wovon zu fühlen ich nicht mehr geglaubt.
Ich wähnte mich so unberaubt
und hänge dennoch wieder in der Schlinge.
Erinnern kommt wie weiße Wellen.
Der Strand ist leer, ist unbehaust.
Wenn auch der Sturmwind dunkel braust:
Nichts kann den nächsten Tag erhellen.
Scheint heut die Sonne? Scheint der Mond?
Die trüben Augen wollen nicht mehr schauen.
Abgetragnes ist nicht aufzubauen.
Schultern ..ob sich das noch lohnt?
Zu schwer sind jetzt die Ziegelsteine.
Die Karre zieht sich nicht mehr leicht.
Ich geh zurück in mich. Ich weine
nicht, denn ich hab mich erreicht.
(c) 2009
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Jut jemacht.
Nich jelacht.
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Hi, Anne!
Scheint heut die Sonne? Scheint der Mond?
Die trüben Augen wollen nicht mehr schauen.
Ein Abgetragenes noch aufzubauen,
und Schultern ..ob sich das noch lohnt?
Zu schwer sind jetzt die Ziegelsteine.
Die Karre zieht sich nicht mehr leicht.
Ich geh zurück in mich. Ich weine
nicht mehr, ich hab mich selbst erreicht.
Einige Alternativvorschläge für meines Erachtens aus dem Sprachrhythmus fallende Stellen. Nimm, was dir brauchbar erscheint.
Sehr gelungen, insgesamt, und - für deine Verhältnisse - sehr regelmäßig geschrieben und gereimt. Hab ich dieses nicht schon mal bearbeitet? Einige Phrasen kommen mir bekannt vor.
Sehr gern gelesen!
LG, eKy
(c) 2009
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Lieber Günter!
Hab grad an dich gedacht - und dank dir auch recht schön!
Lieber Erich Kykal -
Ich weiß:
Du bist für das Glätten und Harmonisieren.
Hier wollte ich aber das Lapidarische betonen.
Nimmst du es mir übel, wenn ich störrisch bleibe?
Grüße an Euch!
cyparis