die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Mit Löwenzahn und Lebensfreude => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am Juni 07, 2011, 12:28:52

Titel: Aug um Auge
Beitrag von: Ingo Baumgartner am Juni 07, 2011, 12:28:52

Die Henne schaut ins Objektiv,
wie's Hühner machen, Kopf leicht schief
und - wie es sich vom Huhn gehört -
mit einem Auge, was verstört.

Wer immer mit dem Vogel spricht,
von Angesicht zu Angesicht,
der suche, wo die Augen sind,
das Tier ist schnabelseitig blind.

In Casablanca spricht ein Hahn,
sein Gegenüber folglich an:
Ach Kleine, schau ins Auge mir,
ins rechte bitte, links von dir!
Titel: Re:Aug um Auge
Beitrag von: Guenter Mehlhorn am Juni 07, 2011, 18:59:29
Die Henne macht die Knie(e) krumm.
Hüpf auf, spricht sie, red nicht so dumm.
So kannst du mir was Gutes tun.
Denn ich, ich bin ein blindes Huhn.
Titel: Re:Aug um Auge
Beitrag von: Knacki am Juni 08, 2011, 08:14:22
Ich muss nicht sinnlos hier rumschleichen
würd auch die Futterstell' erreichen,
als Dankeschön, na fang mal an
ich denk du bis ein junger Hahn.

schöne Grüße
der Knacki
Titel: Re:Aug um Auge
Beitrag von: Ingo Baumgartner am Juni 08, 2011, 13:08:26
Hallo Guenther und Knacki! Wenn ein Gedicht von mir zum Reimen anregt, dann ist das doppelte Freude. :) Danke euch. LG Ingo
Titel: Re:Aug um Auge
Beitrag von: cyparis am September 23, 2011, 13:27:28
Huhn und Taube rucken
mit den Köpfchen wenn sie gucken.
sie haben alles fest im Blick,
dafür ein wendiges Genick.


Wieder fein gemacht, lieber Ingo!


Romulus