die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am Juni 13, 2011, 18:27:16

Titel: Im Buchenwald
Beitrag von: Ingo Baumgartner am Juni 13, 2011, 18:27:16

Da hebt der schlanke Stamm sein Laub zum Lichte,
es hellt nun auf zum goldgedeckten Dach.
Durch kleinste Lücken in der Kronen Dichte
zwängt Strahl um Strahl sich mehr als tausendfach.

Kein finstrer Tann, ein offner Buchentempel
lädt ein zum Wandel durch den Säulensaal.
Wie flüchtig aufgedrückte bunte Stempel
erzittern Sonnenkringel ohne Zahl.

Nichts Düsteres verstört, der Zilpzalp flötet,
der Trauerschnäpper lässt die Trauer sein.
Die Finken singen bis der Westen rötet,
im Buchenwald kehrt Abendruhe ein.
Titel: Re:Im Buchenwald
Beitrag von: Guenter Mehlhorn am Juni 13, 2011, 19:11:09
Gerne gelesen und dich um dein Talent beneidet.

Günter.
Titel: Re:Im Buchenwald
Beitrag von: cyparis am Juni 15, 2011, 09:05:45
Ich auch!


Den Tippfehler  (bist) wirst Du schnell los.
Ingo, Du bist für mich  d e r Naturdichter.
Ich stehe immer wieder neben Dir gleichwie im gleichen Wald.



Zilpzalp
cyparis
Titel: Re:Im Buchenwald
Beitrag von: Ingo Baumgartner am Juni 15, 2011, 11:14:51
Guenter und Cyparis! Herzlichen Dank für die Kommentare. Freue mich, wenn der Ausflug in die Natur nachempfunden werden kann.
@cyparis. ich finde den Fehler nicht. Ist es das "es"? da meine ich das im Sinne ... es hellt auf, es scheint die Sonne, ... Aber ich weiß, ich bin Fehlerblind. :) LG Ingo
Titel: Re:Im Buchenwald
Beitrag von: Guenter Mehlhorn am Juni 15, 2011, 15:20:49
Vorletzte Zeile. (t)
Titel: Re:Im Buchenwald
Beitrag von: Ingo Baumgartner am Juni 15, 2011, 15:43:23
Herzlichen Dank, Guenter. Das hätte ich wohl ewig nicht gefunden. :) LG Ingo