die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: cyparis am August 24, 2011, 11:10:30
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Stumm leidet sie. Ihr Angesicht:
fahlgrau.Verdorrte Erde
hofft, daß aus den Wolken bricht,
was ihr Gesundung werde.
Krank liegen Büsche wie Gebein;
der Himmel ist zu nah. Zu weiß.
Platanen häuten sich und fein
krüllt sich das Gras. Es ist so heiß.
Die Sonne ist, wie ewig, Feuerball;
sie kümmert weder Ziel noch Widerhall,
noch nie war Mitleid ihr zueigen.
Mag ich auch tränenvoll mich neigen
vor Feldern, die nach Wasser schrei'n:
Verbranntes Antlitz wird heut schweigen.
Und morgen voller Narben sein.
(Juli 2008)
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Hallo Cyppi.
Hübsches Gedicht.
In der 3. Zeile würde ich noch ein "es" einfügen.
L.G. günter.
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Hallo, Günter -
nö - das macht die Metrik kaputt... :)
Bussi:
cyparis
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Den Gefallen, mich mit dir zu streiten tue ich dir nicht!
Ha, ha, ha!
Günter.
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Da haste aber glück gehabt, mein Lieber!
cyppi!