die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: cyparis am September 18, 2011, 21:31:09

Titel: Besonnen
Beitrag von: cyparis am September 18, 2011, 21:31:09

Im Dämmer schloß sich hinter mir die Tür.
Der Fensterriegel war so nah. Ich voller Beben.
Was sollte mir dies jammervolle Leben?
Nur Tagespflicht, nie wirklich eigne Kür.

Dennoch: Es stand mir nichts dafür,
so leicht und einfach aufzugeben.
Es galt, im Eifer fort zu streben,
zu leisten nach der eigenen Gebühr.

Das Dasein hat zu viele Seiten,
von der nicht eine ich zerreißen darf,
weil es mich auch in gute Seiten warf.

So ward ich mählich denn besonnen.
Hab meine Worte mir zurechtgesponnen,
die durch das Morgen mich geleiten.
Titel: Re:Besonnen
Beitrag von: Guenter Mehlhorn am September 19, 2011, 15:54:44
Liebe Anne.

Das ist das schönste was ich heute von dir gelesen und sogar verstanden habe.
Det "denn" im letzten Vers jefällt mir nich so.

L.G. Günter.
Titel: Re:Besonnen
Beitrag von: cyparis am September 19, 2011, 17:32:58
denn mach mal ne Änderungsnaregung, lieba Günta!

Bin offen  ... ;)


cypresse...
Titel: Re:Besonnen
Beitrag von: Guenter Mehlhorn am Oktober 01, 2011, 16:02:52
denn jefällt mir denn.
Titel: Re:Besonnen
Beitrag von: a.c.larin am Oktober 01, 2011, 19:50:04
hallo cypa,

mir gefällt das auch!

besonnenheit ist eine zier -
doch manchmal gehts auch ohne ihr!
dann lebt es sich in bausch und bogen!
(und das macht spaß, ganz ungelogen).

der herrgott gebe und von beiden -
(sonst können wir ihn nicht gut leiden)
besonnenheit und übermut!
und dann wird alles wieder gut....
Titel: Re:Besonnen
Beitrag von: Erich Kykal am Oktober 08, 2011, 21:01:27
Hi, Anne!

Ein weiteres Mal gerne gelesen!

LG, eKy