die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: a.c.larin am Oktober 05, 2011, 18:08:56
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Steige, Nebel, aus den Wäldern
und erfülle einen Traum:
Hülle ein in Schleiertänzen
alles, was Kontur als Grenzen
aufwirft! Kleide jeden Raum
in Vergessen, denn dein Wehen
mindert auch den dunklen Schmerz.
Schütze Wunden vor dem Bösen -
wird die Sonne uns erlösen?
Steige hoch und himmelwärts!
Lass uns träumen und verstehen,
wie wir doch nicht recht getan!
Schenk im Zwielicht uns Begreifen,
still soll Einsicht mittig reifen,
gegen allen Zorn und Wahn.
Bremse unser Tun verhalten,
allen blinden Überschwang:
Im Verlieren der Gestalten
werden wir uns neu entfalten
und in frohern, lichtern Tagen
klüger lieben als bislang.
http://sightings.aminus3.com/image/2011-07-09.html
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Der ERICH schaut aus allen Ecken.
Den kannste kaum noch wo verstecken!
Gern gelesen.
Leider habe ich keine guten Erinnerungen an den Semmering vor 66 Jahren.
L.G. Günter.
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Hi, larin!
wie immer: Qualität erster Güte.
Über "bäldern" bin ich gestolpert.
wie wäre es mit "nähern" oder "baldgen" ?
Ist aber nicht wichtig!
Ja - daran laßt uns halten und uns festhalten!
Lieben Gruß
von
cyparis
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hallo günter,
wo hast du denn hinter diesen nebelschaden den erich entdeckt? tatsächlich? ich staune!
ich vermute, dass vor 66 jahren am semmering allerhand los war- aber wahrscheinlich nix gutes.... :(
hallo cyparis,
ich bin immer nich auf dem "mach gedichte zu fotos" - trip
äh, ja - dieses "bäldern ist wahrscheinlich nicht ganz astrein.
es fiel mir so ein, als später reim zu "wäldern" :-\ ob es so ein wort überhaupt gibt?
ich werde es durch "frohen" ersetzen.
liebe grüße, larin
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Nebelweben so darzustellen, wie du es kannst, ist eben Kunst. LG Ingo