die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Erich Kykal am Oktober 14, 2011, 23:18:16
-
Was hieße denn, zu sein wie alle andern?
Sich nicht verschließen und zuhaus allein
zu bleiben, und davor allein zu wandern?
Die Tage plaudern über kleine Sorgen,
doch dabei niemals wirklich ehrlich sein,
und sich von nebenan den Zucker borgen?
Was hieße denn, nicht anders sein als diese
so leicht Verachteten in ihrem Trott
im selbst gewählten steinernen Verliese?
Bin ich ein Freier denn, weil ich noch frage,
und macht mich Zweifel schon zu einem Gott,
nur weil ich mich so lang schon damit trage?
Was hieße denn, zu sein wie andre Leute?
Es hieße nur, dass ich nach draußen träte
und mich des Schweigens, das mich lange reute,
nun endlich ganz begeben mag in Frieden.
Ich könnte es, wenn mich nur einer bäte,
doch sind wir wohl zu gleich - und zu verschieden.
-
Wie recht Du wieder hast, lieber Erich.
Komm raus, aus deinem Schneckenhaus.
Das hältst Du ja ne Weile aus.
Doch, völlig wechseln, schaffst Du nicht.
Weil Du verliebt in dein Gedicht!
Du bist und bleibst nun mal verschieden.
Damit hast Du den halben Frieden.
L.G. Günter.
-
Ich dank dem Großen für die Größe,
die er um meine Seelenblöße
mir legt mit seinem guten Wort.
Schon jagt sie alle Schatten fort!
LG, eKy
-
Na da bin ick aba jebauchpinselt!
LG. Günter.
-
Mir gehen die Superlative aus.
Und wahre Freunde hast Du Dir zuhaus gewonnen!
Mögen sie auch leise sein.
cyparis
-
:-*
Der Text wurde metrisch überarbeitet. Jetzt "flutscht" es im Gleichmaß.
LG, eKy