die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: a.c.larin am Oktober 26, 2011, 08:50:38
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Es ist fast so, als könnten ihre Finger fliegen:
Sie findet jede Saite, jeden Klang!
Als wollten sich die Töne darin wiegen,
von ihrer Hand verführt in stetem Drang
der Stille ein Geheimnis zu entlocken,
darin ein Zauber wirken kann: Musik!
Gerät der Wellengang der Hände je ins Stocken?
Niemals! Nach kurzem Innehalt folgt die Replik
des Themas, weiter um sich greifend -
ein Fordern, Fragen, welches neue Kreise zieht.
Aus tiefstem Grunde Antwort formend, reifend
an einem Schmerz, der brandend vor dem Dunkel flieht.
Dann die Erlösung: Keine himmlische Fanfare -
oh nein! Allmählich steigt herab ein Glockenklang,
fällt Engelshaar. Befreit ins Wunderbare
löst Schweres sich in Zartheit auf, zum Neuanfang.
Es ist fast so, als könnten ihre Finger fliegen:
Ein Wellenwogen auf beseeltem Grund,
voll Leidenschaft, doch ohne zu erliegen -
mit nichts als einem Lächeln um den Mund.
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Achte Zeile von unten gefällt mir nicht richtig.
Aber sonst: Pyramidal. Schwingt schön.
Musste vertonen.
LG. Günter.
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Achte Zeile von unten gefällt dir zurecht nicht - hatte auch ein e verloren :o, welches jetzt wieder dabei ist.
Weiß nicht, ob ichs vetonen kann.
Aber Musik - das ist schon enie Himmelsmacht....
Liebe grüße,
larin
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Ich mag eigentlich Harfenmusik nicht sehr. Sie ist - wie Du betonst - zu zart, zu fein (liegt auch an meinem schlechten Gehör!).
Dafür gefällt mir Dein Gedicht umso besser!
Kompliment
von
cyparis
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liebe cyparis -
vielleicht sollte dir zuliebe mal jemand was ganz neues komponieren:
duett für harfe und trommel? oder eine sinfonie für harfe und kreissäge?
ich wette, besonders letztere ginge jedem unter die haut! ;D
lg, larin