die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am November 27, 2011, 09:26:10
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Den Wipfelzweig der hohen Fichte
erwählt die Krähe, um im Lichte
der letzten Abendsonnenstrahlen
sich Bilder für die Nacht zu malen.
Sie schaut ins weite Land, sieht Berge,
so fern und klein wie Hügelzwerge,
sieht Wolken, die wie Feuer glühen,
und Nebel, die sich bergwärts mühen.
Ein Dorf wird leise, Lampen funkeln,
die reifbenetzten Dächer dunkeln,
der Wald verschmilzt zum Mauerschatten
und jede Farbe will ermatten.
Genug an Malwerk für die Krähe
für Träume, die ich gerne sähe.
Vermag sie Schönes schön zu sehen,
im Schlaf dem Anblick nachzugehen?
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Hätteste eine geheiratet, dann wüsstest Du es evtl.
Aber nee, muss ja wat hübschet sein!
LG Günter.
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Ja, ich bin sicher, daß sie es kann!
Ein solch kluger und sozialer Vogel hat seine Träume und sieht weit!
Wunderschönes Gedicht!
Laß Dir dafür danken
von
cyparis
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Guenter und cyparis!
Herzlichen Dank für die Kommentare.
Seit ich Konrad Lorenz in Jugendjahren gelesen habe (Verhalten sozialer Corviden), faszinieren mich die Rabenvögel. LG Ingo