die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Das Blöken der Lämmer => Thema gestartet von: a.c.larin am Dezember 02, 2011, 17:01:21
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Nebelsuppe, Nebelsuppe -
mir ist alles ziemlich schnuppe:
Tagelang nur trüb und düster!
Stündlich wird die Stimmung wüster.
Suppennebel, Suppennebel
würgt das Licht ab wie ein Knebel.
Wühlt man wochenlang im Trüben,
blüht die Schwermut auf in Schüben!
Nebelsuppe, Nebelsuppe -
besser wärs wohl, ich verpuppe
mich geschwinde! Pscht - kein Ton!
Steif im Rücken bin ich schon.
Suppennebel, Suppennnebel -
rettet mich nun meine Faible,
hilft mir weiter das Gedicht?
Kaum. Selbst Goethe rief: Mehr LICHT!
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Hübsches Stimmungsbild.
Gern gelesen.
Günter.
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Hach ja ...
in d e r wetterischen Trübnis häng ich auch.
War im November oftmals Brauch.
Keiner kitzelt mir den Bauch...
Wo bleibt des Sonnenstrahles Hauch?
Liebe Grüße
von
cyparis
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ja, wo bleibt sie bloß, die sonne?
guck mal in die regentonne!
vielleicht fiel sie mal herunter
und ging dort im wasser unter?
brodelt gar das fass und zischt?
besser wäre es , man fischt
sie dort raus! doch greifen lässt
sie nur hände aus asbest!
schwierig, schwierig, ungelogen!
neonröhren, rundgebogen,
hängen wir drum als ersatz
himmelwärts an sonnes platz!
oder auch kristallne lüster?
ohne sonne ists zu düster.
selbst das licht der infrarot=
lampe nützt mir nur zur not!
einzig nur der kerzenschein
lässt mich jetzt noch heiter sein....
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Hallo meine Liebe
wie sagt da der Dichter?
So schreiben sollte ma<n können.
Trüb-humorvolle Zeilen
der Knacki grüßt