die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Das Blöken der Lämmer => Thema gestartet von: Guenter Mehlhorn am Dezember 28, 2011, 13:35:16
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Vorbei!
Vorbei der Tag mit die Geschenke.
Wenn ick so rückwärts daran denke,
denn sage ick: Am Weihnachtsbaum
zerplatzt so mancher Menschen Traum.
Die Oma kann det nich vaknusen.
Sie kriegt für ihren Hängebusen,
nen Halter, der ist viel zu klein.
Da passt nicht mal die Hälfte rein.
Der Opa hat n Hemd mit Kragen.
Die Farbe schlägt ihm auf den Magen.
Dazu noch eine Wärmeflasche.
Die liebe Tante, eine Tasche.
Die ihr natürlich schlecht jefiel,
se war ja nich aus Krokodil.
Der Onkel hatte richtich Zorn.
Statt Schokolade lieber Korn.
Die kleine minderjährje Nichte
Bekam ne Packung weißer Lichte.
Die Tochter, die mit ihr verwandt,
war deshalb schon recht angespannt.
Zum ersten Mal bekam auch sie,
ne Packung mit Verhüterli.
Der Papa eine Angelrute.
Noch eine gleich, für seine jute,
bessre Hälfte noch dazu.
Det war der Weihnachtsabend Clou!
Vorbei der Tag mit die Geschenke.
Wenn ich bloß nich mehr daran denke.
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am klügsten wäre wohl, man wählt
als gabe gleich das bare geld:
geknüllt, gefaltet, eingerollt!
ein dauerbrenner ist auch gold:
die nuggets, münzen oder barren
kann sich ein jeder dort verscharren,
wo's ihm gefällt, wie er's gewollt -
das wär doch was! und keiner schmollt...
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Das habe ich schon oft gemacht.
Mich hat noch niemand ausgelacht.
Im Gegenteil, meist war ich König.
Bis auf den Satz: "Es ist zu wenig!"
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Ach ja - es scheitert oft daran,
dass man viel Geld nicht sch....enken kann!
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Ist man auf Passendes fixiert,
ist Enttäuschung programmiert. ;)
Lieben Gruß!
cyparis
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Ja klar, Du imma noch mit die Jefühle!
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Na, hättste mir lieba ohne? ;D
cyparis