die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am Januar 04, 2012, 11:12:54

Titel: Von der Nacht zum Tag
Beitrag von: Ingo Baumgartner am Januar 04, 2012, 11:12:54

Das Dorf schluckt der Nebel, er löscht es vom Bilde,
die Dächer verschwinden im dunstigen Grau.
Ins Augenmerk fallen verschneite Gefilde,
die Bergkette stellt ihre Gipfel zur Schau.

Es zählt nicht, was menschliche Hände geschaffen,
der Baum prägt den Eindruck, das Felsengestein.
Minuten nur sind es im täglichen Klaffen
vom Zweifel der Nacht zum ernüchternden Sein.

Die Zeit ist der Erde zum Ruhen gegeben,
das Leblose teilt mit dem Leben die Rast.
Wenn fliehende Schwaden ins Wolkenreich streben,
schenkt Hypnos, der Traumgott, das Szepter der Hast.
Titel: Re:Von der Nacht zum Tag
Beitrag von: cyparis am Januar 04, 2012, 13:06:46
Lieber Ingo -

wieder einmal stellst Du Dein Talent unter den unbeweisbarseinmüssenden Beweis.
Wie soll ich Dich adäquat loben?
Du hast Dein Gedicht mit solch vielen Betrachtungen gefüllt, daß ich zum Glück gezwungen war, es mehrmals zu lesen.

Du bist zu einem meiner Lieblingsphilosophen geworden!


Liebe Grüße
von
cyparis


Titel: Re:Von der Nacht zum Tag
Beitrag von: Guenter Mehlhorn am Januar 04, 2012, 15:01:43
Hallo Ingo.

Deine Naturbetrachtungen sind immer sehr schön und machen Lust auf das nächste Gedicht.

LG. Günter.
Titel: Re:Von der Nacht zum Tag
Beitrag von: Ingo Baumgartner am Januar 04, 2012, 16:08:48
Hallo cayparis und Guenter!

Solange die Gedichte Lust auf mehr machen, geht es mir ja gut. Wann wird der Tag kommen, wenn ein "Schon wieder der!" Platz greift. :D :D
Danke euch herzlich. Ingo
Titel: Re:Von der Nacht zum Tag
Beitrag von: cyparis am Januar 05, 2012, 17:53:21
Dieser Tag wird niemals kommen!