die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Das Blöken der Lämmer => Thema gestartet von: Guenter Mehlhorn am Januar 06, 2012, 19:45:47
-
VERGESSEN.
An dem Vielen, was Du vergessen,
hättest Du dich doch überfressen.
Das ist es, was das Leben bereichert,
dass man nicht alles immer neu speichert,
sondern vergisst so manches schnell.
Gutes bleibt lange aktuell.
Ein gutes Hirn ist so konstruiert,
dass es das Schlechte nicht registriert,
oder nur vage,
wie ich es sage.
Im Vergessen, na immerhin,
da steckt so etwas wie ein Sinn.
-
Die zwei letzten Zeilen laß ich gelten.
Leider ist das ZNS oft falsch programmiert:
Das Schlimme bleibt drin hängen.....
Gut gemacht, für Dich?
LG
von
cyparis
-
Hallo Guenter Mehlhorn!
Wo du recht hast, hast du zu recht recht.
Doch gibt es, wie Cyparis beweist, beide Extreme.
Ich bin einer von den Glücklichen: Vieles das mir Heute unerträglich scheint, erdulde ich nur, weil ich weiß, daß ich Morgen darüber lachen kann. Ich verdränge (wie viele Menschen, die von "der Guten alten Zeit" reden), das Schlechte einfach. Ja, es ist allgegenwärtig, aber - es steht im Schatten der guten Erinnerungen. Deshalb auch mein seltsamer Spruch.
"Die Hölle von Heute ist Morgen das Paradies von Gestern."
LG, Martho
-
Wenden kann man es und drehn,
wie man will und wie man kann.
Bei dem täglich Inmichgehn,
seh ich mir das Gute an.
Danke für die netten Beiträge.