die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Erich Kykal am Januar 11, 2012, 21:38:11
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Frauen sieht man gern als Katzen:
Schön wie wehrhaft, elegant.
Krallen in den weichen Tatzen.
Gern verehrt und oft verkannt.
Männer, denkt man, sind wie Hunde,
kläffend, lärmend. Meutenmächtig
nur im heulenden Verbunde,
und von jeher - tatverdächtig.
Womit sollten gute Tiere
solcherlei Vergleich verschulden?
Sie sind besser als die schiere
"Menschlichkeit", die sie erdulden.
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Endlich, lieber Erich,
ein wunderschönes Loblied auf die nur allzuoft Duldenden,
die uns so viel schenken:
Anhänglichkeit, Treue, Zuneigung (so kostbar!) und Aufrichtigkeit.
Laß Dich dafür zart umarmen
von
cyparis
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Ungerecht ist dieses Leben.
Menschen sollt es gar nicht geben.
Wird sich ja in allen Ländern
auch von ganz alleine ändern.
Tiere sind zu uns so nett.
Hab ne Schlange oft im Bett.
Die setzt mir nen Floh ins Ohr,
das kommt aber selten vor.
Müssen halt zusammen leben,
unter Zwang, so ist das eben.
Gern gelesen. Günter.
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Technisch tät's mich interessieren,
wie die Schlange jenen Floh,
ohne ihn zu malträtieren,
dir ins Ohr versetzte so!
Hat sie ihn im Maul getragen?
Nein, da wär er schon erstickt.
Saß der Floh an ihrem Kragen?
Ach, zu glatt, das wär missglückt.
Hat der Floh sich durchgebissen,
zwischen Schuppen, hart und fest?
Nein, das hätte zwicken müssen,
was die Schlange lieber lässt!
Ging es mittels Loch der Nase,
wo die Schlange deren zwo
vorn zum Austausch ihrer Gase
offen hat für Luft und Floh?
Ach, es sind der Fragen viele,
wie das mit dem Floh geschah!
Im Verstande geht die Mühle,
und im Herzen geht's mir nah.
:-[ :-[ :-[