die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Mit Löwenzahn und Lebensfreude => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am M?RZ 07, 2012, 08:27:18
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Wenn der Feuersalamander
bergwärts kriecht, wird's Wetter gut.
Kriecht er talwärts, von der Wand her,
nimmt man besser einen Hut.
Kreucht er ziellos durcheinander,
wird es trocken oder nass.
Diesfalls ist auf Salamander
eher weniger Verlass.
In Ermangelung von Lurchen
wählt man einen andren Dienst.
Ungewissheits-Sorgenfurchen
glättet auch die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik.
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Frösche, die im Wasserglas
über Winter, völlig nass,
von den Zehn bis an die Ohren,
sind die ganze Zeit gefroren.
Weshalb sie zu diesen Zeiten,
gar kein Wetter uns bereiten.
Dieses tuen ihre Enkel.
Wir verspeisen ihre Schenkel.
Schön, wenn man über solche Weisheiten lächeln kann!
LG. Günter.
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So ist es , Günter. Danke. LG Ingo
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Ich grüble noch über die letzte Zeile des herrlichen Salamandergedichtes nach.
Welchen metrisch passenden Reim soll man sich denn dort suchen?
:-*
Lieben Gruß
von
cyparis
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;D ;D ;D
mich erinnert die letzte zeile an das im eilzugstmepo hingeworfene "über unerwünschte begleiterscheinungen und nebenwirkungen informiert sie ihr arzt oder apotheker."
ich wette, du kannst dein gedicht so vorlesen, dass diese zeile nicht länger dauert als alle übrigen!
der wetterfrosch hat ausgedient,
jetzt kommen andre lurche!
migranten halt - jetzt füllen die
dieselbe alte furche.
demnächst wird noch der grottenolm
uns irgendwas verkünden,
der hockt dann wie der frosch am holm
in tiefsten teiches gründen....
lieber ingo, von deinen gedichten werde ich immer gut unterhalten!
da lacht mir doch gleich das herz im leibe!
lg, larin
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Cyparis und larin!
Über das Metrum und die Lesegeschwindigkeit des letzten Verses muss ich mir noch den Kopf zerbrechen. Danke euch LG Ingo