die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am Juni 04, 2012, 09:20:41
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Die Sonne zieht zärtlich die Morgendunst-Decken
vom schlafenden Ährenmeer, taucht es in Gold.
Du glaubst es zu sehen, das Gähnen und Strecken,
doch ist dieses Glück nur den Mohnblüten hold.
Die Frühnebel steigen, nun hüllen sie Wälder,
den Fuß schon des Berges in schwadendes Grau.
Es kümmert dich nicht, dir genügen die Felder
zur morgendlich heiter erbauenden Schau.
Ein Gruß scheint im Nicken der Halme zu liegen,
wenn Lufthauch die Grannen zum Zittertanz zwingt.
Du dankst dieser Anmut im Schwingen und Wiegen,
bis dann auch die Lerche die Lobpreisung singt.
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hei ingo,
das ist wieder ein so feines naturgedicht aus deiner feder..... :)
ich mag diese hymnischen gesänge!
mir geht es beim anblick gewisser naturschönheiten oft genauso : mehr andacht könnte ich auch in einer kirche nicht haben!
wogende kornfelder sind überhaupt faszinierend.
nur ein kleiner tipp: das wörtchen "schon" scheint mir ein unnötiges füllsel zu sein.
wie wärs denn mit der variante:
Die Frühnebel steigen, nun hüllen sie Wälder
am Fuße des Berges in schwadendes Grau.
gerne gelesen!
lg, larin
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Herzlichen Dank, larin!
...nun hüllen sie Wälder, den Fuß schon .... da hatte ich tatsächlich zwei auseinander iegende bilder im Kopf, hier die Wälder, dort der Fuß des Berges. Aber du hast Recht, das "schon" ist wirklich kein "Aufmacher"- :D LG Ingo
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O, Ingo -
Deine Hymnen reißen mich immer wieder hin!
Eine schöner als die andere.
wie kannst du mich bereichern!
Dafür Dank
von
cyparis
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Herzlichen Dank für das Lob, cyparis. LG Ingo