die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: a.c.larin am Juni 20, 2012, 23:32:04

Titel: Nänie
Beitrag von: a.c.larin am Juni 20, 2012, 23:32:04
Meine alten Lieder
klingen nicht mehr wieder
und die neuen Töne
hält der Tag noch stumm.
Was in alten Träumen
fehlging, ihr Versäumen,
hinterfragt er leise
bohrend doch: Warum?

Antwort weiß das Leben?
Nein! So ist das eben:
Denn die Zeit, sie gab nur,
was sie grade gab.
Deine stummen Fragen
hallen wie ein Klagen
ewig in dir weiter,
gehn mit dir zu Grab.
Titel: Re:Nänie
Beitrag von: cyparis am Juni 21, 2012, 16:14:20
Liebe larin,


das ist sehr traurig stimmend.
Trotzdem erkläre ich es zu einer momentanen Gemütsemanation ohne realen Hintergrund.

Gut gschrieben wie immer!

Lieben Gruß
von
cyparis
Titel: Re:Nänie
Beitrag von: a.c.larin am Juni 21, 2012, 20:10:31
nicht einmal realer gefühlshintergrund.
dichthirn verselbständigt sich und dichtet vor sich hin.... :D

war nur so eine fingerübung.
mir gehts müde, aber gut. ( 5 arbeitstage noch bis urlaub - yippiehhh!  :D)
Titel: Re:Nänie
Beitrag von: cyparis am Juni 21, 2012, 21:13:19
Ich halte das Dichten-Müssen für einen Segen.

Schlaf gut den letzten Arbeitstagen entgegen!


Liebe Grüße
von
cyparis