die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am Juli 16, 2012, 13:32:43
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Die Nacht beginnt mit Firlefanz,
sie albert mit dem Tag, der träge
und lustlos seinen letzten Glanz
verblassen lässt zur Sonnenschräge.
So stichelt sie, die Dämmerzeit,
versucht ihr Gegenstück zu necken.
Dem Schwindlicht geht der Ulk zu weit,
verschreckt nun selbst die Dämmer-Recken.
Mit Glut aus der Esse und lodernden Flammen
setzt drohend der Abend den Himmel in Brand.
Der goldene Schein schweißt zwei Welten zusammen,
das mystische Reich mit dem nüchternen Land.
Zum Ernst ermahnt das Spiel die Nacht,
verweist sie auf ihr eignes Wirken.
Sie hüllt ins Dunkel, nützt die Macht
und schwärzt sogar das Weiß der Birken.
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Ingo,
Du bist ein Wort-Zauberer !
Beglückten Gruß
von
cyparis
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Danke für den "Zauberer", cyparis. Ich hoffe meine Tricks fliegen nicht auf. :D LG Ingo
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lieber ingo,
einen trick hab ich aber schon herausgefunden: das ist der metrumswechel in der dritten strophe. ;)
nur nach der zersägten jungfrau suche ich noch
ah, da ist sie ja: sie hüllt sich ins dunkel und schwärzt das weiß der birken!
und aus dem mystischen reich heraus hoppeltein weißes kaninchen.....
überaus einfallsreich hast du den dämmerzustand am tagesrand beschrieben!
gerne gelesen,
larin
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Herzlichen Dank, larin. LG Ingo
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Hi Ingo,
ein wunderbares Gedicht, wobei ich den Wortzauberer auch unterstreichen kann.
Der Text ist metaphorisch, bildreich, mit Phantasie geschrieben und nicht zu voll an Empfindeungen und Impressionen. Toll geschrieben!
Gleich der erste Vers gefällt mir dabei am besten.
Lieben Gruß
Martin