die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: cyparis am Juli 17, 2012, 19:58:36
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Heut ruht der Mond in Wolkenseide,
heut ist er ferner, fremder Freund.
Heut hat er es mit mir fast gut gemeint.
Kein Herzeleide.
Heut mahnt er nicht erstarrt, versteint,
heut ist er nicht der blasse Feind,
heut naht er nicht im Totenkleide.
Kein Herzeleide.
Heut droht er nicht mit weißem Starren.
Heut sitz kein Alp auf meinem Karren.
Heut läßt er mir den Kranz zur Freude.
Kein Herzeleide.
Heut ist nicht Not, daß ich ihn meide.
Heut will mir nur sein Glanz erscheinen.
Heut sind wir beide ganz im Reinen.
Kein Herzeleide.
Cyparis
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liebe cyparis,
das ist wunderschön!
fast wie ein liedtext aus altem volksgut: ursprünglich, schlicht, edel!
gefällt mir sehr, sehr gut!
nur eins: diese erste zeile ist dir wohl bei kopieren mit dazugerutscht - tu sie weg.
lg, larin
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Liebe larin,
Dein Lob ehrt mich, ebenso der Vergleich.
Den Einschub habe ich entfernt.
Lieben Gruß
von
cyparis
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Cyparis, du hast mit deinem Gedicht den Mond bekannt gemacht, so wie man ihn kennen will. Sehr schön. LG Ingo