die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am Juli 20, 2012, 10:44:46
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Es neigt der Hügel sich in sanfter Welle,
ein Schatten drängt sich in das Wiesengrün
und über allem wacht die alte Linde
ein Jahrhundert schon und aller Würde voll.
Von ferne siehst du in die Himmelshelle
das Astwerk ragen, voll der Kraft und kühn,
doch gleicht es auch dem fröhlichen Gebinde,
das einem Lieben Freude geben soll.
Vertraut ist dir der Atem dieser Stelle,
die dir seit eh Juwel und Kraftplatz schien.
Die greifst verstohlen an die raue Rinde,
verebbt ist Tagesmüh, vertrieben Groll.
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Hallo Ingo Baumgartner,
wage ich mich mal an meinen ersten Beitrag ;). Als Debüt ein solch natürliches und treffendes Gedicht kommentieren zu dürfen ist eine ehrenvolle Aufgabe. Höhepunkte des Werks sind für mich die geschickt gesetzten Metaphern und die viel gestreuten Begriffe aus der Welt des Baumes ("Astwerk", "Rinde", aber auch das in die Thematik dazugehörige "Wiesengrün" oder "Hügel"). Ebenfalls interessant: das Reimschema. Über alle Zeilen und Strophen hinweg musste ich mehrmals hingucken, bis ich es entdecken durfte. :)
LG
Martin
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Lieber Ingo -
außer dem Kraftplatz, der mich unwillkürlich sowohl an Sportplatz als auch an Kraftsport denken ließ,
wieder ein sehr schönes, stimmungsvolles Gedicht aus Deiner Feder.
Mir wird ganz träumerisch zumut!
Lieben Gruß
von
cyparis
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außer dem Kraftplatz, der mich unwillkürlich sowohl an Sportplatz als auch an Kraftsport denken ließ,
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Mich erinnert dies immer an ein verkohltes Industriegebiet!
Ist aber rein subjektiv und tut der Schönheit des Gedichts keinen Abruch.
LG