die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Erich Kykal am Januar 05, 2013, 11:12:11
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Ich hab meine Seele bis heut nicht gefunden,
denn das, was da drinnen so wehtut, sind nur
dem Geiste vom Leben geschlagene Wunden,
und somit ein Teil der bewiesnen Natur.
Ich hab meine Seele bis heut nicht verloren,
da war niemals etwas, ersehnt und vermisst.
Ich wurde am Saum der Erkenntnis geboren,
dass nur das Erwiesene wesentlich ist.
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Aber nein!
Lieber Erich -
Du ruhst in Dir selbst, hast Dich gefunden.
Du wurdest zu Deinem eigenen Pol.
Dich schlagen heute Erinnerungswunden.
Doch - ehrlich! - sie taugten zum Wohl.
Dürftig wäre Dein jetziges Leben,
Dünn wie ein Spinnwebenhemd.
Dürstend nach Dir wirst Du streben,
Denn Apollon warst Du niemals fremd...
ad hoc oder in situ
Cyparis
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HI, Cypi!
Vielen Dank für dein schönes Antwortgedicht.
LG, eKy (seelenlos und damit zufrieden :D)
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Ich hatte erwartet, daß mein 8-faches D-Beginnen gewürdigt wird..... ;)
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Ist jetzt keine Schleimerei: Ist mir beim Lesen gar nicht aufgefallen! Deine schöne Sprache hat wirklich perfekt davon abgelenkt - oder anders gesagt: Die D-Einleitungen so gut in Inhalt und Melodie verwoben, dass sie gar nicht ins Bewußtsein dringen.
LG, eKy