die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Mit Löwenzahn und Lebensfreude => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am Januar 16, 2013, 10:10:30

Titel: Über die begrenzte Tauglichkeit einer Wanderdüne als Weggefährte
Beitrag von: Ingo Baumgartner am Januar 16, 2013, 10:10:30


Das Wandern ist nur halb vergnüglich,
wenn einer es alleine tut.
So fragte ich einst diesbezüglich
die Wanderdüne, ob sie Mut
und Lust verspürte als Begleiter.

Voll Feuer und voll Flamme sagte
der Sandberg mir gar freudig zu.   
Wir zogen los, die Düne plagte
sich redlich. Doch die Windesruh
nahm ihr die Kraft, sie kam nicht weiter.

So will aus eigenem Erfahren
ich alle Wanderfreunde hier
vor großer Frustration bewahren,
indem ich einfach konstatier:
Zum Ausgehn wär ein Hund gescheiter.


Titel: Re:Über die begrenzte Tauglichkeit einer Wanderdüne als Weggefährte
Beitrag von: cyparis am Januar 16, 2013, 18:43:48
Klasse!
Natz und Venus lassen grüßen.
Aber dennoch ( ha, wenigstens  e i n mal!) schriebe ich:

"ob sie denn Lust verspüre...".

Ergötzten Gruß
von
cyparis
Titel: Re:Über die begrenzte Tauglichkeit einer Wanderdüne als Weggefährte
Beitrag von: Ingo Baumgartner am Januar 17, 2013, 08:32:52
Danke cyparis fürs Schmunzeln und danke für den Hinweis. :) LG Ingo