die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: a.c.larin am Januar 18, 2013, 08:43:57
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Schlaflos bin ich,
und die Nacht ist mein Gefährte
wie ein Winter,
der nicht von mir weichen will.
Schlaflos bin ich,
treibe stumm ins Sinnentleerte,
starre Löcher in die Schatten. Still
hält mich Schweigen in dem Maß umfangen,
als Gedanken ein - und ausgehn,
hin und her.
Schlaflos bin ich,
machtlos im Verlangen
frei zu werden,
müd und träumeschwer.
Zäh vertropfen ungenannte Stunden.
Abseits harre ich,
als wär die Zeit,
die ich leben soll,
auf einmal weltentbunden,
und die Katze nur
teilt meine Einsamkeit.
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Liebe larin,
ich glaube, ich habe a.a.O. einen Kommentar geschrieben.
Ich kann mich nur wiederholen:
Sehr schön. Da möchte ich Dir - wenns nicht so gemein wäre - noch viele schlaflose Nächte "gönnen".
Lieben Abendgruß
von
cyparis
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Hallo a.c.larin,
gefühlvoller kann man Schlaflosigkeit nicht in Worte fassen.
Der spezielle Rhythmus macht dieses schöne Gedicht besonders eindringlich.
Kompliment.
LG Daisy
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Hi, larin!
Hab's anderswo ja schon gelobt, soweit ich weiß. Hier ist mir nur das Kommavertipperle in S3Z3 aufgefallen: Dort ist ein Punkt hingeraten, wo keiner sein sollte... ;D
Sehr gern (wieder) gelesen!
LG, eKy
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vielen dank fürs loben, mittlerweile schlafe ich hervorragend-
muss ich also wieder im wachzustand dichten... ;D
das fehlende komma wird selbstverständlich nachgereicht.
lg, larin