die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: Erman am Januar 19, 2013, 19:20:12

Titel: Die Autobahnen des Lebens
Beitrag von: Erman am Januar 19, 2013, 19:20:12

Der Wind soll mich, den unwürdigen, umhüllen:
Klage der schwarzen Vögel und des traurigen Lobes.
Einer Welt verbrennen die schweren Jahre,
was nur versteckt sich am Grund eines Gedichtes?

Mein schöner Tag mit der Seele der Elegie:
Ich suche den Beginn, den Glanz und die stehengebliebenen Uhren.
Als dir zwei traurige Augen eine Ewigkeit gaben,
vor den Türen, hinter denen die Räume verfaulen,

da füttert die verlorene Erinnerung die Wüste.
Und neben dem Feuer, in dem sich die Tage nicht ernähren,
lauern begrabene Wehklagen und ein unentdeckter Schatz.

Meine tote Liebe, aber dennoch Lebendige:
alles vergeht und mich gibt es bald nicht mehr,
aber es gibt meine Liebe.
Titel: Re:Die Autobahnen des Lebens
Beitrag von: Daisy am Januar 21, 2013, 20:48:18
Hallo Erman,

je mehr deiner Gedichte ich lese und mich darin vertiefe,
desto leichter finde ich Zugang zu deiner Art zu schreiben.
Dann lasse ich einfach nur die Schönheit deiner poetischen
Verse in mir nachklingen und genieße den Zauber der Worte.

Zwei Änderungen solltest du vornehmen bzgl. Groß- und Kleinschreibung:

Zeile 1: ..., den Unwürdigen, ...
Zeile 12: ..., aber dennoch lebendige: ...

Ein bemerkenswert gefühlvolles Gedicht.

LG Daisy
Titel: Re:Die Autobahnen des Lebens
Beitrag von: cyparis am Januar 31, 2013, 12:12:22
Lieber Erman,


ich hätte nichts anderes geschrieben als Daisy.
D e i n e  Art, Gedichte zu schreiben, ist unverkennbar. Fast mystisch.
Und es gibt immer weniger Grammatik-, RS- oder Sprachfehler zu bemäkeln.

Ich bin beeindruckt

und grüße Dich herzlich.

cyparis