die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am Januar 30, 2013, 10:14:46
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Sturmfäuste pochen an schneeschwere Hütten,
Flockengestöber trübt jegliche Sicht.
Zäune versinken zu nutzlosen Sperren,
trotzen kaum merklich der wachsenden Schicht.
Spitz zeigen Wipfel der Tannen ins Leere,
Grautöne sperren das Himmelsrund aus.
Auf ziehen frostige Düstergedanken,
fliehen die Ordnung, verbiegen sich kraus.
Wintergewitter der menschlichen Seele,
schwinden wie rasende Wirbel zur Nacht.
Morgen schon zeigt sich ein tiefblauer Himmel.
Schönem gebricht es nur selten an Macht.
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Lieber Ingo,
damit es nicht nur ein Zwei-Worte-Kommentar wird:
Statt "trübt" hätte mir hemmt oder raubt besser gefallen.
Die ersten Strophen ins Philosophisch-Menschliche zu transformieren:
Alle Achtung!
Ewige Sonne leuchte Dir auf dem Olymp!
cyparis
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Hallo Ingo,
du stellst den dichten Schneefall beeindruckend dar. Genauso habe ich es in lebhafter Erinnerung,
wenn ich an die, in Altaussee verbrachten, diversen Winter denke.
"Raubt", an Stelle von "trübt", halte ich auch für eine überlegenswerte Alternative.
Wieder ein bemerkenswertes Wintergedicht.
LG Daisy