die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: Erich Kykal am Februar 10, 2013, 14:22:21
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Ungezählter Dinge Schatten
fand ich auf dem Grund der Zeit,
Dinge, die noch Hoffnung hatten,
Hoffnung auf Gelegenheit.
Ungezählter Dinge Duften
stieg wie ein Erinnern auf
aus den Tiefen ihrer Gruften
längs der Jahre blindem Lauf.
Ungezählter Dinge Schulden
trag ich mit mir jeden Schritt,
und ein lebenslanges Dulden
trägt mir all die Tage mit.
Ungezählter Dinge Schatten
fand ich auf dem Grund der Zeit.
Weil sie meine Hoffnung hatten,
blieb für mich nur Müdigkeit.
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Lieber Erich -
melancholisch, düster, hoffnungsleer - aber natürlich delikat gestaltet, wie nicht anders zu erwarten.
Wie wäre es mit Düfte/Grüfte (m.E. ist der Plural korrekt "Grüfte").
Ganz lieben Bewunderungsgruß
von
cyparis
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Hi, Cypi!
Gruften/Grüften - beide Formen sind möglich.
Aus lautmalerischen Gründen möchte ich auf das "ü" allerdings weitestmöglich verzichten.
Danke für den Zuspruch!
LG, eKy
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Ich bin einverstanden! :)
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:-* :)