die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Erich Kykal am M?RZ 04, 2013, 18:33:48
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Und wieder hat sein Wille weltentsunken
die reife Frucht der Phantasie geschält,
um zu vergessen, was sein Leben quält,
und wo ihm Leid vom Rande zugewunken.
Ein Tropfen Zeit, er wurde ausgetrunken,
der Tag gelebt, erschöpft und angezählt.
Allein, was all sein Dasein täglich stählt
sind seiner Traumgebilde zarte Funken.
Dort ist er frei, ihm trocknet jede Zähre,
und was ihn hindert, es ist rasch besiegt.
Dort ist das Wahre auch das Ungefähre,
wo solcher Segen in Gedanken liegt
und eine Seele sich vertraut und fliegt.
Dort darf er sein, was er so gerne wäre.
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Hallo Erich,
immer wieder neu und doch in ihrer makellosen Schönheit vertraut - deine einzigartigen Sonette!
Wieder einmal ist jeder Vers für sich schon ein Gedicht und von diesem Thema fühle ich mich auch direkt angesprochen.
So feine Feierabendträume haben doch einen ganz besonderen Reiz und manchmal erliege ich ihnen garnichtmal so ungern.
Die letzte Zeile ist ja sooooo treffend!
Deine Gedichte sind für mich lauter Lieblingsgedichte.
LG Daisy
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Dem ist nichts hinzuzufügen!
Ich freue mich, daß Daisy mir aus dem Herzen schreibt.
So sage ich Euch beiden Dank!
Cyparis
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Hi, Daisy und Cypi!
Vielen Dank für eure freundlichen Gedanken!
Dies ist wieder so ein Sonett, wo ich versucht habe, alle Regeln - nach derzeitigem besten Wissen darum - im engeren Sinne einzuhalten.
LG, eKy