die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: Erich Kykal am M?RZ 29, 2013, 11:38:17
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Wie der Wrasen eines Hanges
Waldung in sein Weißes hüllt,
wirkt im Bilde jeden Dranges
euer Duften, das es füllt.
Wie der Nebel sanfte Kühle
legt ihr euch auf meinen Sinn
als ein Echo der Gefühle,
die erzogen, was ich bin.
Ihr seid meine reinste Wahrheit,
mein Gewissen alle Zeit,
Wesentlichstes meiner Klarheit:
Mutterliebe. Mutterleid.
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Wie berührend!
Welch ein Einklang in Deinen Versen.
Wer fühlen kann, fühlt.
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Gefühl pur!
Ich empfinde ebenso wie Cyparis - jedes weitere Wort wäre zuviel und überflüssig.
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Hi, Cypi, Daisy!
Alle paar Jahre erraffe ich mich eines "Muttergedichts" - in memoriam sozusagen (In diesem Falle ausgelöst von Daisy's Muttergedicht hier). Ich fühlte mich ihr sehr verbunden, als Kind natürlich, aber auch noch, nachdem ich längst erwachsen und ausgezogen war.
Ich muss vielleicht betonen, dass ich zwar nie ein typisches "Muttersöhnchen" war, aber meine tiefen Gefühle zu der Frau, die mich geboren und großgezogen hat, niemals verleugnen könnte...auch, wenn sie damals ab und zu mit dem Teppichklopfer oder Ohrfeigen nachgeholfen hat, wenn ich allzu sehr querschlug...das war eben damals gängige Erziehungspraxis - man dachte sich nichts dabei.
Meine Po- und anderen Backen und meine Liebe zu ihr haben es überlebt. :D
LG, eKy