die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: cyparis am April 04, 2013, 09:14:41
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Nun, Meister, hast Du mich vergessen,
Ich war der treue, dunkle Blick.
Es lag so viel Dir im Ermessen:
Marter, Qual, geborgtes Glück
Als Zukunftsahnen. Doch zurück
Ließest Du nur eine kühle Hand.
Stießest mich ins Neue Land
Wie Einen, der Dir lästig war.
Es war Dir Ehre, mir ein Krieg.
Romanze sahst Du, leichten Sieg,
Denn ich - errötend - schwieg.
Ewigkeit schien mir wie immerdar.
Irgendwann verging mein Mut.
Cäsarisch sah ich Deine Stirn.
Hieb wie Stich schürten die Wut.
Vergänglichkeit zog ihre Spur.
Endlichkeiten wurden abgestreift.
Ruhe hab ich jahrelang bedacht.
Gabst mir doch mit Deiner Macht
Elendigkeiten, kälter noch als Firn.
Saat, die Dir zum Trotze weiter reift,
Sonne, die nicht mich besonnte.
Ehrlichkeit im blauen, strengen Blick?
Nur Sehnsucht gab, daß ich Dir glauben konnte.
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Hallo Cypa
nein, niemals wirst du vergessen. Ganz große Klasse
der Knacki grüßt dich
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Liebe Cyparis,
wieder ein ganz besonderes Akrostichon!
Jedesmal bewundere ich erneut deine Gabe,
aus den vorgegebenen Anfangsbuchstaben
so herrliche Verse zu erschaffen.
Bin sehr beeindruckt.
Herzlichen Gruß von
Daisy
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Herzlichen Dank, Ihr Zwei,
für das große Lob! :)
Liebe Grüße
von
Cyparis
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Hi, Cypi!
Ein Vertipperle in der drittletzten Zeile.
Ich schließe mich meinen Vorlobern an: Ein erhabenes Akrostichon!
Mit Freuden genossen!
LG, eKy
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Denke, Erich, Deinem scharfen Blick!
Ich freue mich über das Lob..... :)
Dir eine gute Nacht
wünscht
Cyparis