die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: Seeräuber-Jenny am April 26, 2013, 00:22:31
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Große Schlachten, kleine Kriege,
Ehezwist und Völkermord,
Beutezüge, Pyrrhussiege,
manches unbedachte Wort.
Racheakte, böse Taten,
ein geplünderter Planet,
bis der Letzte der Primaten
zähneklappernd untergeht.
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Liebe Seeräuber-Jenny,
in aller Kürze und absolut treffsicher beschreibst du gekonnt das ganze Dilemma!
LG Daisy
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Ebenso bitter wie gut!
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Danke, ihr Lieben.
Das ging mir in den beiden schlaflosen Nächten durch den Kopf, die ich mich eine Veranstaltung der Tierversuchsgegner gekostet hatte. Wir, die wir uns als Krone der Schöpfung bezeichnen, scheinen nichts weiter als degenerierte Primaten zu sein.
Liebe Grüße
Seeräuber-Jenny
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Hi, Jenny!
Knapp und ernüchtert auf den Punkt gebracht! ein hübsches, prägnantes Stück resignative Sozialkritik.
"der letzte der Primaten" - hier schreibt man "letzte" klein, weil es sich auf "Primaten" rückbezieht. Nur wenn "der Letzte" allein stünde, würde man es hier groß schreiben.
Sehr gern gelesen!
LG, eKy
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Danke, ihr Lieben.
Das ging mir in den beiden schlaflosen Nächten durch den Kopf, die ich mich eine Veranstaltung der Tierversuchsgegner gekostet hatte. Wir, die wir uns als Krone der Schöpfung bezeichnen, scheinen nichts weiter als degenerierte Primaten zu sein.
Liebe Grüße
Seeräuber-Jenny
W a r u m, Seeräuber-Jenny, glaubst Du, daß ich seit Kindertagen schlaflose Nächte habe?
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Hi Erich,
danke. Diese Weltuntergangsstimmung hat, denke ich, viele Menschen erfasst. Ob die privilegierten Geschöpfe, arrogant wie sie sind, die eigene Art noch retten können? Vielleicht geht es ja noch ein paar tausend Jahre gut. Wir werden jedenfalls nicht die Letzten sein - nach uns die Sintflut! Die armen Wesen sind zu bedauern, die unter uns Menschen zu leiden haben. Aber vielleicht gibt es noch Hoffnung, dass die Vernunft siegt. Wir sollten dran arbeiten, denn wie singt Rio Reiser: "Mit jedem Schritt, den du gehst, und mit jedem Wort, das du sagst, und mit jedem Bissen, den du isst, ist die Welt anders als sie vorher war."
Meiner Meinung nach ist "der Letzte" als Ordnungszahladjektiv, das als Nomen verwendt wird, richtig geschrieben. Beispiele "der Letzte der Mohikaner", "der Letzte der Nibelungen", "der Letzte der Hitler-Verschwörer", "der Letzte seines Geschlechts".
Lieben Gruß
Seeräuber-Jenny
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Ich weiß, liebe Cyparis, dass dich diese Fragen auch umtreiben. Wir haben uns so oft darüber unterhalten.
Lieben Gruß
Seeräuber-Jenny
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Beide Versionen sind richtig, je nachdem, wieviel Bedeutung diesem Subjekt zukommen soll. Will man das Individuum herausstellen, schreibt man es personifizierend groß. Handelt es sich bloß um eine numerische Information, dann klein. Da es in diesem Fall meines Erachtens eher letzteres war, wagte ich den Vorschlag zu machen...
LG, eKy