die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: cyparis am April 28, 2013, 10:53:51

Titel: Gefiedert
Beitrag von: cyparis am April 28, 2013, 10:53:51
Es schmückt sich des Indianers Kopf
recht gern mit fremden Federn.
Sie wachsen nicht auf seinem Schopf,
auch nicht aus Büffels Ledern.

Er bringt die Vögel um das Leben
in seinem Fremdenfedernstreben.
Er murkst sie ab, blästs Lichlein aus
und macht aus Buntem eine Kron sich draus.

Was solls: Es muß ein Leben sterben.
Wer weint, der hat noch nie kapiert:
Es lachen doch die eitlen Erben!
(der Vögel nicht; die sind krepiert).

Das Ganze find ich sehr besch***:
Die grauen Spatzen rupft man nie.
Na immerhin: Die dürfen dann noch p***
den Selbstverliebten bis ans Knie.







Ich setze voraus, daß hier jeder Wiesling weiß, daß ich nie Federn rupfen könnte!
Titel: Re:Gefiedert
Beitrag von: Daisy am Mai 06, 2013, 20:13:15
Liebe Cyparis,

dass du niemals Federn rupfen könntest ist ganz sicher!

Welcher Indianer da nun konkret gemeint ist bleibt mir jedoch weitgehend verborgen,
aber ich habe da so einen leisen Verdacht.
Wenn du in ein Gedicht besch*** und p*** einbaust,
kann die Sympathie für den Angesprochenen nicht besonders groß sein!  ;)

Lieben Gruß von
Daisy