die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am Mai 07, 2013, 10:17:47
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Die Straßen führen kreuz und quer,
ins Dorf, zur Stadt, hinauf, durchs Feld
Man geht sie hin, man geht sie her,
zu schätzen weiß sie jeder, der
aus Pflicht, aus Lust die Wege wählt.
Ins Irgendwo führt auch ein Pfad,
er weckt die Neugier, zieht dich hin.
Kein Ziel für Schuhwerk oder Rad
verspricht er; ob ein Ende naht,
bleibt ungewiss, doch geh ich ihn.
Ich mache das vom Lehnstuhl aus,
verreise so ins Nirgendwo,
verlasse reich bepackt mein Haus,
der Himmel zeigt kein Wolkenkraus,
wohin es geht? Inkognito.
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Lieber Ingo,
eine hübsche Impression (oder nennt man das Expression?).
In S1V5 fehlt ein e, und nach verspricht er hätte ich zumindest einen Strichpunkt, wenn nicht gar einen Punkt gesetzt.
Ich setze mich jetzt mit meinem Lieblingsbrockhaus auf mein Sofa! :)
Lieben Gruß
von
Cyparis
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Korrekturen durchgeführt! Herzlichen Dank für die Hinweise, cyparis LG Ingo
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Hi, Igo!
Gefällt mir gerade ob der längeren, wohlgesetzten Satzkonstrukte. Das ist schöne komplexe Sprachhabung, ohne dass es gedrechselt wirkt oder gezwungen! Sehr flüssig und rund!
Einzig in S1Z3 - da würde ich statt des gemeinsprachlich jovialen "man" (norddeutscher Lokalkolorit?) ein sauberes "mal" setzen. Die ansonsten so feine Sprachhabung dieser Zeilen verdient es, nicht "auf flapsig" unterhöhlt zu werden! ;) :D
Sehr gern gelesen!
LG, eKy
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Lieber Erich,
ich darf ganz leise widersprechen?
Das "man" bezieht sich auf den Wegwähler.
Lediglich die Straßen stehen hier im Plural.
(sonst hieße es "mal gehen sie hin....", was dem Sinn der Verse widerspräche).
Cyparis
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Hallo Ingo,
wieder ein ganz anderes, aber ebenfalls wieder ein sehr schönes Gedicht!
Ich mag die Vielfalt deiner Texte und lese stets mit großem Vergnügen.
LG Daisy