die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Erich Kykal am Mai 13, 2013, 17:17:46
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Einmal nur in tausend Stunden
will ich ahnen, was ich war,
als ich, frei und ungebunden,
harte Pflicht noch nie empfunden
hatte in der Kinder Schar.
Einmal nur in tausend Tagen
will ich spüren, was ich bin,
möchte zuversichtlich wagen,
weit mich in die Welt zu tragen
auf der Suche nach dem Sinn.
Einmal nur in tausend Wochen
will ich etwas weiser werden,
ehe jeder alte Knochen,
heillos von der Zeit gebrochen,
an das Ende mahnt auf Erden.
Einmal nur in tausend Jahren
will ich wissen, welches Blatt,
als wir blinde Spieler waren,
mir ein tieferes Erfahren
wahren Glücks entheiligt hat.
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Hallo Erich,
du kannst ja tatsächlich auch andere Gedichtformen, nicht nur Sonette! ;)
Eine schöne Arbeit, allerdings wundere ich mich über deine herabgeschraubten Ansprüche, denn jeweils: "Einmal nur .....", ist nicht gerade viel. :D
Es macht Freude auch solche Gedichte von dir lesen zu dürfen!
LG Daisy
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Hi, Daisy!
Ist ja eh nicht bloß einmal - ich schrieb ja aufsteigend: Einmal nur in tausend Stunden/Tagen/Wochen/Jahren. Wer mitrechnet, merkt rasch die verborgene Botschaft: Tausend Jahre passen nicht in ein Menschenleben - also WILL ich manches gar nicht wissen, bzw. dran erinnert werden! ;)
LG, eKy
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Wenn es denn gestattet ist:
G'hormsamster Diener - oder Knicks, ganz nach Belieben!
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Wir sagen (zumindest in Wien): G'schamster Diener! (Soll heißen: Untertänigste Verbeugung) ;D
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Verzeih! ;D
So vertraut bin ich mit dem Idiom leider nicht.....