die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: gummibaum am Juni 04, 2013, 16:07:57
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Immer lag um sein Gefieder
unsichtbar ein Netz,
lähmte seine schönen Glieder
Angst und sprach: Verletz!
Endlich, um sich zu entfalten,
streckte er sich aus,
sprang, die Stimme auszuschalten,
Kopf voran vom Haus.
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Hallo gummibaum,
düster und erschütternd, eine Tragödie in wenigen Zeilen. Eine Randnotiz.
Leider bleibt mir auch nach wiederholtem Lesen V4 rätselhaft,
denn ich kann zu den vorhergehenden Versen keinen Zusammenhang herstellen.
Kannst du mir bitte dabei behilflich sein?
LG Daisy
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Hallo Daisy,
zu V4: die lähmende Angst spricht: Verletze dich, reiß dir die Lähmung raus, befrei dein vergiftetes Blut, bring dich durch Schmerzen zu dir selber...
LG gummibaum
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Ich fühle mich schmerzlichst an Ludwig Hirsch erinnert, der sich zu Tode stürzte.
Ebenso grausig wie gut ist Dein Gedicht.
Gruß aus wehem Herzen
von
Cyparis
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Vielen Dank, gummibaum,
der Groschen ist gefallen und ich sehe klar!
Das Gedicht ist äußerst bemerkenswert und geht unter die Haut.
LG Daisy