die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Das Blöken der Lämmer => Thema gestartet von: gummibaum am Juli 19, 2013, 14:16:23

Titel: Vernixt
Beitrag von: gummibaum am Juli 19, 2013, 14:16:23
Als ich erwachte, ahnte ich,
dass Seltsames geschah
und Schauer überliefen mich,
als ich mich still besah.

Beschuppte Haut im Silberglanz,
die beiden Beine fort,
ein fischgerechter Flossenschwanz
an ihrer Stelle dort.

So sehr ich riss, der ging nicht ab,
ich seufzte traurig tief. -
Dann zog es mich zum Fluss hinab,
als ob das Wasser rief.

Ich stieg hinein und schwamm ins Meer
und fühl mich hier nun gut.
Als Mensch schwamm ich nur hin und her -
hab nie in mir geruht.  
Titel: Re:Vernixt
Beitrag von: cyparis am Juli 25, 2013, 10:59:44
Lieber gummibaum,


man könnte meinen, es stecke ein tieferer Sinn in den Versen.
Gleichwohl:

Ein sehr schönes Gedicht!


Dankesgruß
von
Cyparis
Titel: Re:Vernixt
Beitrag von: Erich Kykal am Juli 25, 2013, 11:28:50
Hi, Gum!

Um Cypi aufzuklären ;D: Ja, ich sehe durchaus einen tieferen Sinn!

S3Z4 - Vorschlag: Statt der bestehenden Zeile, die irgendwie nach einem Konjunktiv zu schreien scheint (als ob das Wasser riefe), schriebe ich: "wo mich das Wasser rief."

Sehr gern gelesen!

LG, eKy
Titel: Re:Vernixt
Beitrag von: cyparis am Juli 25, 2013, 11:39:34
Welchen?

(Um Cypi aufzuklären Grin: Ja, ich sehe durchaus einen tieferen Sinn!)
Ich könnte mir so einiges vorstellen.