die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: gummibaum am Juli 21, 2013, 21:39:02
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Es senkt der Abend sich gelassen
wie eine Glocke auf den Tag,
um all sein vieles Tun zu fassen
und so zu segnen den Ertrag.
So nimm den Kelch mit kühlem Trunke,
gedenke, was du heut vollbracht,
und fühle, wie des Tages Funke
in dir noch nachglüht durch die Nacht.
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Hi, Gum!
Ein neues Glanzstück aus deiner talentierten Feder!
Ein paar Kleinigkeiten wären noch auszubügeln:
S1Z4 - Das "so" kommt gleich in der Folgezeile (auch wenn es eine andere Strophe ist) erneut vor. Gelesen klingt es wie und ist es eine Wortwiederholung, die doch auffällt. Vorschlag hier: "und uns zu segnen den Ertrag."
S1Z2 - "eine Glocke" - ein Vertipperle!
S2Z1 - Andersrum wäre der Einstieg schöner: "So nimm den Kelch..."
S2Z2 - Komma am Zeilenende nicht zwingend, gefiele mir aber besser.
S2Z3 - Komma nach "fühle". Danach fehlt ein Buchstabe: "des Tages"
Eine wunderbare, tief mitempfundene Conclusio übrigens. Vor allem die 2. Str. ist großes Tennis!
Ausgesprochen gern gelesen!
LG, eKy
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Es senkt der Abend sich gelassen
wie ein Glocke auf den Tag,// eine Glocke
um all sein vieles Tun zu fassen
und so zu segnen den Ertrag.
Nimm so den Kelch mit kühlem Trunke,
gedenke, was du heut vollbracht
und fühle wie des Tage Funke//und fühle, wie des Tages Funke
in dir noch nachglüht durch die Nacht.
Lieber gummibaum,
die zwei Tippfehler kannst Du immer und jederzeit und in 100 Tagen noch korrigieren. ;)
Das Gedicht hat etwas so Tröstliches, Erfülltes, Ruhiges an und in sich -
man möchte sich zum Lesen (immer wieder) auf die Bank unter der Linde vorm Haus setzen, und die Stimmung auf sich wirken lassen.
Ganz herzliche Morgengrüße
von
Cyparis
(hat sich mit Erichs Kommentar überschnitten)
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Hallo Erich, hallo Cyparis,
danke, danke, danke. Habe alle Fehler beseitigt. Nun strahlt es!
LG gummibaum