die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: gummibaum am August 10, 2013, 13:22:05
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Leicht gewandet tritt die Frühe
in mein enges Zimmer ein,
und sie gibt sich keine Mühe,
meinem Schlafe Gast zu sein.
Nein, sie stellt sich auf die Zehen,
Kastagnetten schlägt das Licht,
Kleid und Band und Haare wehen,
wenn ihr Tanz Spiralen flicht.
Und ich spür: Nach kühlen Tagen
ist er wieder angereist,
wird mich aus dem Zimmer tragen -
stürmisch ist der Sommer meist...
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Hi, Gum!
Sehr lyrisch! Gefällt mir sehr gut!
Kleinigkeiten:
S1Z2 - ein ziemlicher Zungenverdreher, vor allem "Schlaf still Gast zu" - ein Konsonantenstau, der obendrein unnötig rasch gelesen werden muss, um im Takt zu bleiben!
Schöner: "meinem Schlafe Gast zu sein." Das hat Klang und Melodie.
S2Z1 - Verständlicher: "Nein, sie stellt sich auf die Zehen," - und bitte ein Komma ans Zeilenende!
Sehr gern gelesen!
LG, eKy
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Hallo Erich,
danke für das Lob und die Korrekturvorschläge, die ich gern angenommen habe.
Eine schönen Tag wünscht dir
gummibaum
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Lieber Gummibaum -
heute mach ich es mir einfach und kopiere einen Kommentar:
köstliche Morgengabe!
Verlockt zum singen und springen (Singen und Springen).
Tanzt!
Herzlichen Gruß
von
Cyparis
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Hallo Gummibaum,
da macht das Aufwachen und Aufstehen richtig Spaß und Freude kommt auf! :)
Ein morgendlicher Hochgenuss.
LG Daisy