die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am August 24, 2013, 10:16:59
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Die Sonne zündelt an den Wipfeln
von Uferbäumen, Erlen, Fichten.
Kein Wasser kann das goldne Feuer
im Spiegeldoppelbild vernichten.
Gespenstisch gar, dem Buch entnommen,
das Fabeln alter Zeiten kündet,
flieht Nebelrauch in grauen Schwaden
das Mutterelement und schwindet.
Es fehlt des Reihers Silhouette,
kein Flugbild einer frühen Krähe
erscheint im Dicht der dunklen Kronen,
doch spürbar ist des Lebens Nähe.
Skelette längst entseelter Eichen
erschrecken nicht mehr, sie beflügeln
die Fantasie zu diesem Märchen,
zum Sonnengähnen auf den Hügeln.
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Hallo Ingo,
wie schön, ein Naturgedicht! Das ist ein herrliches Bild des anbrechenden Tages am Fluss!
Gefällt mir sehr, ist ja auch mein Lieblingsthema! :)
LG Daisy
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Ganz, ganz wunderbar!
Und welch ungewöhnliches Reimschema!
Hab Dank für dieses pastellfarbene Aquarell
von
Cyparis