die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Erich Kykal am September 04, 2013, 19:26:57
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Immer stellst du diese Frage:
Sind wir alles, was wir scheinen,
treibt uns Seele oder Geist?
Führt uns auf der Spur der Tage
ein Behüter, um zu einen,
was uns auseinanderreißt?
Gutes Kind, hör auf zu hoffen:
Leben ist ein Spiel des Zufalls,
alles ist Evolution!
Aber schmolle nicht - sei offen:
Alle Chancen dieses Erdballs
flüstern dir ein Morgen schon!
Wahr und gütig kannst du leben,
ohne Angst vor Sündenfall:
Selbstverwalter des Gewissens.
Ob wir nehmen, ob wir geben -
eines sind wir überall:
Tastende am Saum des Wissens.
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Hallo Erich,
das ist ein Gedicht, das mich wunderbar positiv berührt und mir sehr gefällt!
Der gewohnt perfekte Rhythmus trägt einen spielerisch durch alle Strophen und der Schlussvers ist eine Delikatesse. :)
Allergernst gelesen und genossen!
LG Daisy
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Hi, Daisy!
Danke für die Blumen!
Leider gibt es auch heute noch viel zu viele Menschen, die die Offensichtlichkeit und ihre Verfechter lieber auf dem Scheiterhaufen verbrennen oder steinigen wollen, als mal ihre eigenen überkommenen Traditionen und Glaubensirrtümer zu überdenken! Wo Religion und/oder abstruse Volksweisheiten als soziale Identifikationsparameter einer Gesellschaft herhalten müssen, bleiben sie leider unreflektiert und werden gegen alle Vernunft und jeglichen gesunden Menschenverstand, sogar gegen besseres Wissen und moralisch/ethische Erwägungen hartnäckig und rücksichtslos verteidigt!
Wenn aber das Töten im Namen eines Glaubens wichtiger wird als das Leben selbst - dann relativiert sich der Wert solchen Gedankenguts letztlich extrem in den Augen derer, die solcher Borniertheit mit Entsetzen und Fassungslosigkeit gegenüberstehen oder gar deren Opfer sein müssen! Wieviel Leid könnten wir uns als Art mit etwas mehr Toleranz und Einsicht ersparen! Aber was im Kleinen schon nicht funktioniert.... :( :'(
LG, eKy
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Leider gibt es auch heute noch viel zu viele Menschen, die die Offensichtlichkeit und ihre Verfechter lieber auf dem Scheiterhaufen verbrennen oder steinigen wollen, als mal ihre eigenen überkommenen Traditionen und Glaubensirrtümer zu überdenken! Wo Religion und/oder abstruse Volksweisheiten als soziale Identifikationsparameter einer Gesellschaft herhalten müssen, bleiben sie leider unreflektiert und werden gegen alle Vernunft und jeglichen gesunden Menschenverstand, sogar gegen besseres Wissen und moralisch/ethische Erwägungen hartnäckig und rücksichtslos verteidigt!
Wenn aber das Töten im Namen eines Glaubens wichtiger wird als das Leben selbst - dann relativiert sich der Wert solchen Gedankenguts letztlich extrem in den Augen derer, die solcher Borniertheit mit Entsetzen und Fassungslosigkeit gegenüberstehen oder gar deren Opfer sein müssen! Wieviel Leid könnten wir uns als Art mit etwas mehr Toleranz und Einsicht ersparen! Aber was im Kleinen schon nicht funktioniert.... :( :'(
eKy
Dies und Dein Gedicht sei jedem ins Album geschrieben!