die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: gummibaum am September 07, 2013, 23:38:46

Titel: Dem Schlaf
Beitrag von: gummibaum am September 07, 2013, 23:38:46
   
Wie Dornen haben dir die Stunden
des Tages folternd zugesetzt,
vom Licht ermüdet und geschunden
ersehnst du Linderung, die netzt.

Da naht der Dunkle, legt auf Wunden
und Schmerzen wie ein Balsam sich,
die Riemen werden losgebunden
und sanfter Trost erneuert dich...
Titel: Re:Dem Schlaf
Beitrag von: Erich Kykal am September 08, 2013, 06:51:19
Hi, Gum!

Sehr schön gedichtet, bloß in S2Z2 würde ich einem flüssigeren Duktus zuliebe den Satz etwas entkomplizieren und schreiben:

"Da naht der Dunkle, legt auf Wunden
und Schmerzen wie ein Balsam sich,"

Sehr gern gelesen!

LG, eKy
Titel: Re:Dem Schlaf
Beitrag von: gummibaum am September 08, 2013, 10:00:01
Da hast du recht. Danke, Erich. Dir einen schönen Tag.

LG gummibaum
Titel: Re:Dem Schlaf
Beitrag von: cyparis am September 08, 2013, 11:39:55
Lieber gummibaum,

mit so wenigen Worten eine ganze Fülle auszubreiten - das ist Kunst!
Wenn ich hier eine Favoritenliste hätte.....

Dankbaren Sonntagsgruß
von
Cyparis
Titel: Re:Dem Schlaf
Beitrag von: gummibaum am September 08, 2013, 12:10:15
Hallo Cyparis,

hab lieben Dank. Ich hatte erst Sorge, es sei zu kurz. Aber das scheint unnötig und ich beschänke mich eben auch gern aufs Wesentliche. Dir einen schönen Tag.

LG gummibaum