die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: gummibaum am September 18, 2013, 16:44:09
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Verästelt wie ein Baum steh ich im Leben,
ein jeder Tag darin scheint wie ein Blatt,
gespreitet in der Sonne, mir zu geben,
was Licht an Süße zu gewähren hat.
Doch Herbst malt meine Tage langsam farbig,
sie trocknen mit dem letzten Glühen aus
und fallen wie die Blätter. Es bleibt narbig
zurück ein schwarzes leeres Geisterhaus.
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Hi, Gum!
wunderschön gedichtet, sehr lyrische Sprachfindung, bloß der Sprung vom Baumbild zum letztlich erwähnten Geisterhaus fällt doch etws schwer. Besser wäre es wohl, inhaltlich bei einem Bild zu bleiben. Baum und Haus beißen sich irgendwie...
LG, eKy
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Danke, Erich. Ja, die Bilder passen nicht so recht. Aber mein Computer hat sich vorgestern mit einem Virus infiziert und muss erst in Behandlung. Er schreibt kaum noch. LG gummibaum
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Lieber Gummibaum,
vor allem das "gespreitet" hat mich entzückt.
Ich selbst habe keine Vorbehalte beim Baum-Haus.
Herzlichen Gruß
von
Cyparis
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Hallo Cyparis,
danke für deine Worte. Ich habe das Haus gelassen. Für die Vögel ist es ja eines und beflügelt bin ich auch.
LG gummibaum